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News-Archiv des Tierheim Chemnitz

• Kältewelle: Tipps für den richtigen Umgang mit Tieren – Tierheime benötigen Hilfe

Das Fell reicht als natürlicher Wärmeschutz bei Hunden aus, darauf weist der Deutsche Tierschutzbund hin. „Winterbekleidung" für gesunde Tiere ist unnötig und nicht artgerecht. Allenfalls kranke oder ältere Hunde benötigen eventuell einen tiergerechten Kälteschutz. Kleintiere, wie Kaninchen oder Meerschweinchen, die ganzjährig im Freien gehalten werden, benötigen einen trockenen und gut isolierten Rückzugsort.  

Bei sehr niedrigen Temperaturen sollten Hunde lieber mehrmals täglich kurz ausgeführt werden. Vor allem mit kurzhaarigen, alten und kranken Hunden ist bei klirrender Kälte und beißendem Wind auf ausgedehnte Spaziergänge zu verzichten. Auf jeden Fall sollte der Spaziergang aber abgebrochen werden, wenn der Hund zu zittern anfängt. In Verbindung mit Nässe setzt auch Hunden die Kälte verstärkt zu. Für viele Hunde ist der Schnee eine „kulinarische" Verlockung. Dennoch ist Vorsicht geboten: Die Kälte und die möglicherweise im Schnee enthaltenen Erreger, Schadstoffe oder Streusalz können zu Erbrechen, Durchfällen bis hin zu Magen- und Darmentzündungen führen. Nach dem Spaziergang sollten die Hunde sorgfältig abgetrocknet und vor Zugluft geschützt werden. Die Pfoten sollten nach dem Spaziergang mit lauwarmem Wasser abgespült werden, wenn sie in Kontakt mit Streusalz gekommen sind. Um die Sicherheit des Hundes in der dunklen Jahreszeit zu gewährleisten, sollten Hundehalter ein Leuchthalsband oder Blinklichter an Halsband oder Brustgeschirr anbringen, sodass die Tiere auch schon aus großer Entfernung von Auto- und Radfahrern gesehen werden können.  

Kleintiere, wie Kaninchen oder Meerschweinchen, die ganzjährig im Freien gehalten werden, benötigen einen trockenen und gut isolierten Rückzugsort, darauf weist der Deutsche Tierschutzbund hin. Bei extremen Temperaturen sollte der Zugang zum Freien auch mal für ein paar Tage geschlossen werden, kleine elektrische Heizungen können darüber hinaus ebenfalls helfen.

Tipps bei Tieren auf der Weide

Pferde, Rinder und Schafe können kalte Temperaturen gut vertragen. Bei extremen Temperaturen ist es jedoch ratsam, die Tränken regelmäßig daraufhin zu kontrollieren, ob das Wasser nicht eingefroren ist. Für die Tiere ist zudem ein Witterungsschutz wichtig - mindestens in Form von Windnetzen. Liegeflächen sollten tief eingestreut sein.

Quelle: Deutscher Tierschutzbund 31.01.2012

Februar 2012

• Landesarbeitsgemeinschaft Tierschutz bezieht Position zum Sächsischen Jagdgesetz

Am 10.02.2012 findet im Sächsischen Landtag eine öffentliche Anhörung zum Entwurf des neuen Landesjagdgesetzes statt. Die Landesarbeitsgemeinschaft Tierschutz mit Treffpunkt im Umweltzentrum Chemnitz wird durch einen sachkundigen Vertreter des Tierschutzvereins Chemnitz u.U. e.V. ihre Positionen darlegen können. Der TSV betrachtet dies als Erfolg, beweist es doch, dass der organisierte Tierschutz eine gesellschaftliche Größe geworden ist, die man auch im Gesetzgebungsverfahren nicht mehr länger ignorieren kann. Der TSV tritt auch deshalb konsequent für das Verbandsklagerecht für Tierschutzvereine in Sachsen ein.

Januar 2012

• Wechsel an der Spitze des Deutschen Tierschutzbundes

Anläßlich der Jahreshauptversammlung des Deutschen Tierschutzbundes im Oktober 2011 in Hannover erklärte der langjährige Präsident des Tierschutzbundes Wolfgang Apel seinen Rücktritt, um Platz zu machen für eine jüngere Generation von Tierschützern. Seine Nachfolge tritt der bisherige Bundesgeschäftsführer Thomas Schröder an. Wolfgang Apel, seit rund 30 Jahren an der Spitze des Verbandes, wird dem Deutschen Tierschutzbund mit seiner Erfahrung als Ehrenpräsident weiter zur Verfügung stehen. Der charismatische Tierschützer Wolfgang Apel wurde durch seine engagierten Fernsehauftritte breiten Teilen der Bevölkerung ein Begriff. Unvergessen ist sein Beitrag in der Fernsehsendung „Auf dem heißen Stuhl“, in dem er sich mit dem sogenannten „Barren“ im Pferdesport auseinandersetzte. Aber auch sein unermüdlicher Kampf gegen Tierversuche, Tiertransporte und die Käfigbatterien für Legehennen haben sein bisheriges Tierschützerleben geprägt. Nicht zu vergessen ist aber auch seine organisatorische Leistung, die nach der politischen Wende in den neuen Bundesländern entstehenden Tierschutzvereine schnell an die Gemeinschaft der im Deutschen Tierschutzbund organisierten gemeinnützigen Vereine heranzuführen. Die bestens vorbereiteten gesamtdeutschen Tierschutztreffen in Neubiberg, Eisenach und Bernau, die zahlreichen Patenschaften zwischen Tierschutzvereinen aus Ost und West und die Ausstattung der Tierheime mit Futter, Medikamenten und einer ganzen Flotte von Tierschutzfahrzeugen sind auf das Engste mit dem Namen Wolfgang Apel verbunden. Die Reihe der Verdienste des scheidenden Präsidenten ließe sich spielend fortsetzen. Auch der Tierschutzverein Chemnitz und Umgebung e.V. war Nutznießer seiner unermüdlichen Bemühungen, den Tieren eine Stimme zu geben. Als erster Verein in Ostdeutschland erhielt Chemnitz einen Tierschutztransporter VW-Polo. Ebenso entstand zwischen Chemnitz und Starnberg die erste innerdeutsche Vereinspatenschaft, die schnell zu Mittel- und besonders Wissenstransfer führte. Wolfgang Apel spielte dabei immer eine herausragende Rolle. Gern erinnern wir uns auch an seine Besuche im Chemnitzer Tierheim, mit denen er uns Mut machte, den Ausbau des Pfarrhübels zum Tierschutzzentrum „Franz von Assisi“ voranzutreiben. Es ist uns deshalb ein Bedürfnis, Ihnen, lieber Wolfgang Apel, öffentlich Danke zu sagen für über 30 Jahre Kampf für Mitgeschöpflichkeit und bessere Rechte unserer Tiere! Gleichzeitig gratulieren wir Thomas Schröder zum eindrucksvollen Vertrauensbeweis der Bundesversammlung des Deutschen Tierschutzbundes und wünschen viel Erfolg im neuen Amt!

Der Vorstand des Tierschutzvereins Chemnitz und Umgebung e.V.

Januar 2012

• Das Geschäft mit den Hunden aus dem Ausland boomt!

Wer hat nicht schon von ihnen gehört, den Straßenhunden in Süd- und Osteuropa. Viele Tierschutzorganisationen und Privatpersonen versuchen den Tieren zu helfen. Leider ist die gutgemeinte Hilfe nicht immer sinnvoll für die Tiere.

Sehr häufig werden ehemalige Straßenhunde nach Westeuropa verbracht und hier weitervermittelt. Bei diesen „Vermittlungen“ wird gezielt mit dem Mitleid der tierlieben Menschen gearbeitet. Die Hunde stammen laut Beschreibung allesamt aus Tötungsstationen und konnten immer gerade noch rechtzeitig gerettet werden. Das mag in vielen Fällen auch stimmen. Nur nachweisen lässt sich das schwerlich und wer sagt dem Käufer, dass sein geretteter Hund nicht aus einer Tötungsstation, sondern aus einer Massenzucht stammt.

In den Massenzuchten unserer östlichen Nachbarländer werden Hunde für den Export regelrecht „produziert“. Sicherlich gibt es auch in Deutschland gewissenlose Züchter, doch amtliche Auflagen verhindern größtenteils die Entstehung zu großer Zuchtbetriebe. Die bedauernswerten Hunde werden unter unsäglichen Bedingungen im Hinterhof großgezogen, die Kosten liegen pro Tier und Tag bei wenigen Euro. Die Zuchttiere werden gnadenlos verschlissen und dann entsorgt. Die Welpen werden viel zu früh von der Mutter getrennt und häufig illegal über die Grenze geschafft. Geschwächt und oftmals krank werden die Hunde in Deutschland dann für 250 – 500 € über das Internet oder Zeitungsannoncen gewinnbringend verkauft.

Die Rettung von Hunden aus Tötungsstationen ist zweifelsfrei ehrenvoll, aber dennoch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, mit dem sich bedauerlicherweise viele Tierheime und Tierschutzvereine finanziell über Wasser halten. In den Herkunftsländern werden die Hunde von tierlieben Menschen gepflegt, geimpft, kastriert und nach Deutschland geschafft. Die Kosten dafür übernehmen fast immer entweder die Tierhelfer im Ausland oder die neuen Besitzer in Deutschland. Den Tierschutzorganisationen entstehen dabei fast keine Kosten, trotzdem werden oftmals Schutzgebühren in Höhe von 250 – 300 € verlangt. Ebenso wie viele Hunde aus den Massenzuchten sind die importierten Hunde häufig nicht sozialisiert und trotz der Gesundheitschecks krank. Ob man den Straßenhunden, die an ihre Umwelt perfekt angepasst sind, einen Gefallen tut, wenn man sie nach Deutschland in eine den Hunden völlig fremde Welt schafft, ist fraglich.

Ohne Frage besteht in vielen südlichen und osteuropäischen Ländern Handlungsbedarf. Durch den Hundeimport werden allerdings die Probleme der Straßenhunde nicht geklärt.

Der Deutsche Tierschutzbund unterstützt deshalb die hilfsbedürftigen Länder mit großangelegten Kastrationsprogrammen und regelmäßigen Spendenlieferungen an die ortsansässigen Tierheime. Die Bevölkerung wird über die Problematik aufgeklärt. Denn nur vor Ort kann Tierschutz wirkungsvoll betrieben werden und nur so kann das Elend der Straßenhunde nachhaltig verbessert werden.

Januar 2012

• Heimatlose Katzen versorgen - aber richtig.

Der Tierschutz rückt immer mehr ins Bewusstsein der Bevölkerung. Viele Menschen wissen um das Elend der wildlebenden Katzen und füttern diese. Leider ist es mit Futter allein nicht getan. Es gibt einige Regeln dabei zu beachten.

Zum Einen darf in Wohngebieten nicht im Freien gefüttert werden (Bundesseuchenschutzgesetz). Es sollte mindestens eine Pergola vorhanden sein.

Außerdem sollten die Katzen, die gefüttert werden, auch einmal von einem Tierarzt auf Tätowierung, Chip, Kastration und natürlich auf den Gesundheitszustand gecheckt werden. Katzen können Würmer, Giardien, Pilzsporen usw. übertragen. Die Kastration der Katzen ist enorm wichtig. Nur wenn die unkontrollierte Vermehrung der wilden Katzen verhindert wird, kann sich die Katzenproblematik auf Dauer lösen lassen. Die Kastrationskosten für wildlebende Hauskatzen werden übrigens von den meisten Gemeinden übernommen, um die Population der Katzen nicht noch weiter ansteigen zu lassen.

Das Einfangen der Tiere ist sicher nicht immer einfach, weil solche Katzen oft scheu oder verwildert sind. Die meisten Tierschutzvereine verfügen aber über Lebendfallen, die dort ausgeliehen werden können. Auch manche Tierärzte verleihen Fallen.

Taucht eine hungrige Katze auf, bitte erst in der Nachbarschaft nachfragen, ob sie jemandem gehört. Oftmals handelt es sich um Freigängerkatzen, die sich bei tierlieben Menschen eine Zwischenmahlzeit abholen. Ist das nicht der Fall, sollte die Katze möglichst zügig einem Tierarzt vorgestellt werden.

Ist es eine sehr scheue Katze, wird sie nach der Kastration und dem Check wieder an die Futterstelle zurück gesetzt. Für solche scheuen Katzen wäre die Vermittlung eine Zumutung und eine große Einschränkung der Lebensqualität. Zutrauliche Katzen haben bzw. hatten meist einen Besitzer. Vielleicht sucht jemand ganz verzweifelt nach dem Tier. Ein Anruf bei umliegenden Tierschutzvereinen bringt Sicherheit. Ansonsten sollte über eine Vermittlung der Katze in gute Hände nachgedacht werden. Das Tierheim Chemnitz ist bei der Vermittlung zahmer Katzen behilflich.

Januar 2012

• Informationen zu Listenhunden

Wie in allen anderen Bundesländern existiert auch in Sachsen ein „Gesetz zum Schutze der Bevölkerung vor gefährlichen Hunden“ Sogenannte Listenhunderassen gelten laut Gesetz als potenziell gefährlich. Die Haltung dieser Rassen oder deren Mischlinge untereinander ist nur unter bestimmten Voraussetzungen gestattet. So muss der Halter seine Zuverlässigkeit, Sachkunde und artgerechte Haltung nachweisen. Für gefährliche Hunde besteht unter anderem grundsätzlicher Leinenzwang und Maulkorbpflicht, außerdem kann jede Gemeinde eine erhöhte Hundesteuer festlegen.

Als potenziell gefährlich gelten in Sachsen folgende Rassen und deren Mischlinge untereinander ab einem Alter von
6 Monaten:

        • American Staffordshire Terrier
        • Pitbull Terrier
        • Bullterrier

Da nicht davon ausgegangen werden kann, dass jeder Hund dieser Rassen gefährlich ist, besteht in Sachsen die Möglichkeit, durch einen Wesenstest die Ungefährlichkeit des Hundes zu beweisen. Wird durch den Gutachter die Ungefährlichkeit des Hundes nachgewiesen, gilt er als „normaler“ Hund und untersteht auch nicht mehr den Einschränkungen der Hundeverordnung.

Januar 2012

• Tiere aus dem Ausland

Viele Urlauber kehren aus dem Urlaub aus südlichen Ländern zurück. Viele haben die Straßenhunde in den Städten gesehen und überlegen nun, sich einen Hund oder eine Katze aus einem Urlaubsland zu holen. Unterstützt werden sie in ihrem Vorhaben durch Tierschutzorganisationen, die Hunde aus dem Ausland importieren und in Deutschland weitervermitteln.

Man sollte sich sehr kritisch mit diesem Thema auseinandersetzen und sich genau informieren, wie man den Tieren in den südlichen Ländern effektiv helfen kann, zum Beispiel durch Kastrationsprogramme.

Denken Sie daran, dass in den deutschen Tierheimen rund 150.000 Hunde auf ein neues Zuhause warten. Viele deutsche Tierheime sind überfüllt. Leider findet man in den Tierheimen kaum junge und niedliche Hunde.

Daher werden immer mehr Hunde und Katzen aus südlichen und östlichen Ländern durch private Initiativen oder auch über die Zeitung angeboten. Es sind nicht nur Tierfreunde, die solche Hunde und Katzen vermitteln, sondern es sind leider auch sehr viele Geschäftemacher darunter. So kommen im Sommer ca. 40 Tiere am Tag nach Deutschland. Die Anzahl der ungeimpft eingeführten Tiere ist nicht unerheblich.

Selbstverständlich gibt es auch verantwortungsvolle Vermittler und Tierschutzorganisationen.

Die Hunde sind in ihrem Land Überlebenskünstler und haben sich ihr tägliches Futter durch Wühlen im Abfall, durch Jagen oder durch das Füttern der Urlauber besorgt. Der neue Hundehalter wird viel Liebe und Verständnis brauchen, um dem Hund Vertrauen zu geben.

Oft sind die Hunde nicht stubenrein und es ist schwer, Ihnen das Jagen abzugewöhnen. Dazu kommt, dass die Hunde häufig kaum auf Menschen sozialisiert sind. Es ist fraglich, ob man diesen Hunden einen Gefallen tut, wenn man sie in Auffangstationen und später in Wohnungen einsperrt. Man sollte also bei der Übernahme eines Hundes darauf achten, dass der Hund gut sozialisiert ist und beim Anblick von Menschen nicht in Panik verfällt.

Es ist ganz wichtig zu wissen, dass Hunde aus dem Ausland Krankheiten einschleppen können, wie zum Beispiel Leishmaniose oder Parvovirose. Viele dieser Krankheiten waren vor dem Hundeboom aus dem Süden in Mitteleuropa unbekannt und sind auch für den Menschen nicht ungefährlich.

Wichtig ist, dass das Tier auf Krankheiten getestet wurde und der Test auch tatsächlich von diesem Tier stammt.

Auf jeden Fall müssen bei der Übernahme eines Hundes aus dem Süden die finanziellen Mittel zur tierärztlichen Behandlung vorhanden sein. Häufig werden solche Importhunde Dauerpatienten.

Es ist für ein Tier mit schlimmer Vergangenheit ganz besonders wichtig, dass es in der neuen Familie bleiben kann. Leider werden dennoch viele solcher Tiere früher oder später ins Tierheim abgeschoben, weil die Tierarztkosten zu hoch werden oder das Tier verhaltensauffällig geworden ist.

Bevor Sie sich für einen Hund aus dem Ausland entscheiden, statten Sie Ihrem örtlichen Tierheim einen Besuch ab. Auch weniger niedliche Hunde haben ein schönes Leben verdient!

Januar 2012

• Wildtierverbot im Zirkus: Schwarz-Gelb stimmt gegen das Votum der eigenen Bundesländer

Obwohl der Bundesrat vor einigen Wochen mit Zustimmung der Unions- und FDP-geführten Länder für ein Verbot bestimmter wildlebender Arten im Zirkus gestimmt hatte, lehnte die Koalitionsfraktion in der Plenarsitzung am 15. Dezember 2011 einen gleichlautenden Antrag der SPD-Bundestagsfraktion ab.

„Dieses Verhalten ist nicht zu verstehen, widersprüchlich, unsinnig und geht zu Lasten der Tiere“, so Heinz Paula (SPD).

Die SPD-Bundestagsfraktion forderte die Bundesregierung in ihrem Antrag auf, eine Verordnung zu verabschieden, die das Halten bestimmter Arten wild lebender Tiere in Zirkussen verbietet. Dazu zählen unter anderem Affen, Elefanten, Großbären, Flusspferde, Nashörner und Giraffen.

Das Halten solcher Tiere in Zirkussen ist tierschutzwidrig. Eine artgerechte Haltung ist nicht möglich. Einen großen Teil ihrer Zeit müssen die Tiere in Käfigen und Transportwagen verbringen, eine Unterbringung in ausreichend großen Gehegen ist nicht machbar.

Bereits in der letzten Wahlperiode wurde ein entsprechender Antrag von der CDU/CSU abgelehnt.

Die SPD-Bundestagsfraktion fordert nun Ministerin Aigner auf, dem Druck von Bundesrat, Öffentlichkeit und Opposition nachzugeben.

Quelle: SPD-Fraktion

Januar 2012

• Nächste Gassigeherschulung am 24.03.2012

Die nächste Gassigeherschulung findet am 24.03.2012 im Tierschutzverein Chemnitz statt. Interessierte können sich zu den Öffnungszeiten im Tierheim Chemnitz für die Schulung anmelden. Nur nach erfolgter Schulung ist das regelmäßige Ausführen von Tierheimhunden möglich.

Die Schulungsgebühr beträgt 12 €, dazu kommt noch der jährliche Beitrag für Gassigeher in Höhe von 12 €.

Die Schulung findet nachmittags statt und setzt sich aus einem theoretischen sowie einem praktischen Teil zusammen.

Weitere Informationen zum Gassigehen finden Sie auch in der Rubrik Hinweise für Gassigeher.

Januar 2012

• Kaninchen in Gartensparte entsorgt

Die Feiertage rücken näher und für manch einen der lang ersehnte Urlaub. Dass es immer noch Menschen gibt, denen plötzlich einfällt, dass das einst geliebte Haustier der Urlaubsplanung im Weg steht, müssen Tierheime immer wieder feststellen.
Am 07.12.2011 war es mal wieder so weit. Ein Bürger brachte ein Zwergkaninchen ins Tierheim, dass er durch Zufall in der Regentonne seines Gartens gefunden hatte. Offenbar saß das Tier schon mehrere Tage bei Wind und Wetter in der Tonne, als Schutz vor der Kälte hatte das Kaninchen nur einen alten und völlig durchnässten Korb. Bei dem Zwergkaninchen handelt es sich um ein Böckchen, das nun im Tierheim auf ein neues Zuhause wartet. Dass Tiere gerade in der Weihnachts- und Urlaubszeit ausgesetzt werden, ist ein typisches Phänomen. Dabei ist es völlig unnötig. In Chemnitz gibt es mehrere Tierpensionen und private Haustiersitter, die gern die Urlaubsbetreuung übernehmen. Auch das Tierheim Chemnitz nimmt in Ausnahmefällen Pensionstiere an.
Deshalb noch einmal der Appell an alle Tierhalter: machen Sie sich im Vorfeld Gedanken, was mit dem Haustier geschieht, wenn Sie sich nicht mehr um das Tier kümmern können oder wollen. Handeln Sie verantwortungsbewusst. Tiere sind Lebewesen wie wir, keine Sachen.

Dezember 2011

• Nächste Gassigeherschulung am 07.01.2012

Die nächste Gassigeherschulung findet am 07.01.2012 im Tierschutzverein Chemnitz statt. Interessierte können sich zu den Öffnungszeiten im Tierheim Chemnitz für die Schulung anmelden. Nur nach erfolgter Schulung ist das regelmäßige Ausführen von Tierheimhunden möglich.

Die Schulungsgebühr beträgt 12 €, dazu kommt noch der jährliche Beitrag für Gassigeher in Höhe von 12 €.

Die Schulung findet nachmittags statt und setzt sich aus einem theoretischen sowie einem praktischen Teil zusammen.

Dezember 2011

• Die neuen Tierheimkalender sind da!

Die neuen Tierheimkalender für 2012 gibt es ab sofort im Tierheim zu kaufen.

Ein Kalender kostet 10 €. Zu sehen sind ehemalige Tierheimbewohner.

Eine wunderbare Geschenkidee für alle, die Tiere lieben!
Der Erlös des Kalenderverkaufs kommt den Tieren zugute.

Dezember 2011

• Fachvortrag von Dr. Riedel und Lesung von Tiergeschichten

Am 11.12.2011 findet im Tierschutzzentrum eine Informationsveranstaltung statt. Unsere Gäste sind Dr. Karsten Riedel (praktizierender Tierarzt in Chemnitz) und Dr. Klaus Eulenberger (Autor). Herr Riedel wird zum Thema „Infektionskrankheiten bei Hunden“ referieren, anschließend liest Herr Eulenberger aus seinem Buch „Kleine Kelly – was nun?“. Das vorgestellte Buch kann direkt im Anschluss erworben werden, ein wunderbares Weihnachtsgeschenk für alle, die Tiere lieben!
  • Wo? Tierschutzzentrum Chemnitz, Pfarrhübel 80,
    09125 Chemnitz
  • Wann? 11.12.2011 Beginn: 10.00 Uhr
  • Eintritt frei

Ruhige und verträgliche Hunde können zur Veranstaltung gerne mitgebracht werden.

November 2011


• Ukraine: Tötungen von Straßenhunden vor Fußball-Europameisterschaft nicht akzeptabel

Im Hinblick auf die Fußball-Europameisterschaft im Juni 2012 in der Ukraine und Polen befürchtet der Deutsche Tierschutzbund Massentötungen von Straßenhunden insbesondere in Kiew und den anderen Städten der Ukraine zur vermeintlichen Verschönerung des Stadtbildes.  

„Die einzig wirksame Methode heißt Fangen, Kastrieren, Freilassen, um die Zahl und das Elend von Straßenhunden und -katzen zu verringern. Würde man jetzt damit beginnen, ließen sich erste Erfolge im Juni nächsten Jahres erkennen. […] erklärt Wolfgang Apel, Ehrenpräsident des Deutschen Tierschutzbundes. 
Diese Methode der tiergerechten Populationskontrolle realisiert der Deutsche Tierschutzbund seit vielen Jahren in Odessa. Dort ist es in enger Zusammenarbeit mit der Stadt gelungen, ein international anerkanntes Tierschutz- und Kastrationszentrum, welches in der Ukraine Vorbildcharakter hat, aufzubauen. Hier werden die Tiere nach der Kastration wieder in ihr angestammtes Revier zurückgebracht oder an Privatpersonen vermittelt.  

„Fangen und Töten sind grausam und darüber hinaus völlig sinnlos", kritisiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes mögliche Massentötungen in dem Schreiben an Michel Platini. Durch diese verringert sich die Anzahl der Straßentiere nicht. Die Überlebenschance der Welpen, die auf der Straße zur Welt kommen, steigt, da diesen Tieren durch das Wegfangen bzw. Töten anderer Tiere mehr Futter zur Verfügung steht und sie dadurch frei gewordene Plätze besetzen können. Die Mehrheit der Abgeordneten des EU-Parlaments hat erst vor zwei Wochen einer Erklärung zur tierschutzkonformen Kontrolle der Hundepopulation in der Europäischen Union zugestimmt. Damit soll der hohen Population von Straßenhunden in vielen südlichen und östlichen Ländern Europas mit tierschutzkonformen Maßnahmen entgegengetreten werden. Der Deutsche Tierschutzbund wird zudem vor Ort alle Hebel gegen die geplante Tötungsaktion in Bewegung setzen.

Quelle: Deutscher Tierschutzbund

November 2011

• Verletzter Hund im Zeisigwald gefunden

Am 05.11.2011 wurde ein verletzter Labradorwelpe im Tierheim abgegeben, nach Aussage des Finders hat er die kleine Hündin im Zeisigwald gefunden. Püppi, so wurde die Hündin genannt, lahmte auf der rechten Hinterhand und wurde dem Tierarzt vorgestellt. Die Diagnose: die rechte Hinterhand war gebrochen, das Bein musste in einer Spezialklinik in Dresden operiert werden, da es sich um einen sehr komplizierten Bruch handelte. Die Operation kostete das Tierheim rund 1000 €.

Interessant ist die Tatsache, dass am gleichen Tag nicht nur die verletzte Fundhündin abgegeben wurde, sondern noch fünf weitere Labradorwelpen. Die Welpen stammen offensichtlich aus einem Wurf. Vermutlich wurde die kleine Hündin vermittelt und dann einfach ausgesetzt, als sie durch die Verletzung Kosten verursachte. Die anderen Welpen konnte der Besitzer nicht selbst vermitteln und schaffte sie daher ins Tierheim.

Püppi wartet nun zusammen mit ihren Geschwistern auf ein neues Zuhause.

November 2011

• Hund Rex nach 3 Jahren Tierheimaufenthalt
   erfolgreich vermittelt


Rex, einer unserer Stamminsassen, konnte im Oktober diesen Jahres erfolgreich vermittelt werden! Rex wurde ursprünglich im Tierheim abgegeben, weil er aufgrund eines Umzugs nicht bei seiner Familie
bleiben konnte. Obwohl er die Grundkommandos beherrschte und sich Menschen gegenüber auch freundlich benahm, wartete er reichlich
3 Jahre auf eine neue Familie. Im Tierheim präsentierte sich Rex sehr unvorteilhaft in seinem Zwinger, sodass sich kaum ein Interessent für
den Schäferhundmischling fand. Rex lebt nun auf dem Dorf und kann ein
großes Grundstück und festen Familienanschluss vorweisen.

November 2011

• 15 Welpen warten im Tierheim auf ein neues Zuhause

Im Tierheim Chemnitz warten derzeit 15 Welpen aus 2 Würfen auf ein neues Zuhause. Unter den Hundekindern befinden sich fünf Labrador-Mischlingswelpen sowie 10 kleinere Mischlingswelpen. Die Welpen können zu den Öffnungszeiten im Tierheim besichtigt werden. Alle Hunde werden geimpft, gechipt und entwurmt in verantwortungsvolle Hände abgegeben. Die Schutzgebühr beträgt 145 €.

November 2011



• Igelhilfe – gewusst wie

In dieser Jahreszeit melden sich imTierheim wieder verstärkt besorgte Tierschützer, die junge Igel gefunden haben und nun wissen möchten, ob und inwieweit man den Tieren helfen kann.

Mit Beginn der kalten Jahreszeit sind Igel entgegen ihrer sonstigen Gewohnheit auch tagsüber aktiv, denn insbesondere die Jungtiere müssen sich für den bevorstehenden Winterschlaf noch einige Fettreserven anfressen. Das ist die Zeit, in der vermeintlich hilflose Jungigel der Natur entnommen werden, um sie über den Winter zu bringen. Zwar ist solche Hilfe sicherlich gut gemeint, aber aus Naturschutz- wie auch aus Tierschutzsicht eher umstritten. Nur 30% der „geretteten Tiere“ überleben den Winter und das folgende Frühjahr. Das liegt häufig daran, dass aufgenommene Igel oft ohnehin schon krank und geschwächt sind. Dazu kommt dann noch der enorme Stress, den die Tiere haben, wenn sie angefasst, in Kartons gesetzt und gegutachtet werden.

Am besten hilft man den jungen Igeln, wenn man ihnen im Garten einen Unterschlupf gewährt. Das können Haufen aus Laub, Reisig, Holz, Heu oder Stroh sein. Darin kann sich der Igel sicher und ungestört zum Winterschlaf zurückziehen. Zufüttern kann man den Igel mit speziellem Igelfutter oder – noch einfacher – mit Katzennassfutter. Dazu stellt man frisches Wasser bereit. Auf keinen Fall sollte Milch angeboten werden, da diese von Igeln gar nicht gut vertragen wird. So mit Futter und Unterschlupf versorgt, können die Igel unbesorgt ihren Winterschlaf antreten und dem nächstenm Frühjahr entgegensehen.

November 2011

• Diskussion um ein neues Jagdgesetz in Sachsen in der Endphase

Die öffentliche Diskussion um ein neues Jagdgesetz im Freistaat wird dominiert von der beabsichtigten Einordnung des Wolfs in die Zuständigkeit des Jagdrechts. Der Tierschutzverein Chemnitz u.U. e.V. vertritt die Auffassung, dass der Wolf weiter unter der Verantwortung des Naturschutzrechts verbleiben soll. Viele Zwischenfälle der Vergangenheit haben gezeigt, dass vielleicht ein einzelner Jäger vom „Saulus zum Paulus“ werden kann, nicht aber jene Jäger, die auf Jagdtouren in der ganzen Welt nach Trophäen auch seltenster Arten gieren. Bisher hat nach unserer Auffassung die Jägerschaft nicht den Beweis erbracht, wirkliche Hege zu betreiben. Der flächendeckende viel zu zeitige Abschuss von Rotwild, der von vielen Jägern seit Jahren selbst beklagt wird, ist Beleg dafür, dass die Jagd nicht in der Lage ist, ihre Probleme zu klären. Einer solchen, wider besseren Wissens mit der Flinte entscheidenden Gemeinschaft darf man nicht den Erfolg eines solch wichtigen Programmes wie der Wiederansiedlung des Wolfs in ganz Mitteleuropa überlassen.

Der Tierschutzverein Chemnitz gibt aber auch zu bedenken, dass diese Wolfsdiskussion nicht den Inhalt des Jagdgesetzes als Ganzes übertünchen darf. Der Gesetzesentwurf bleibt weit hinter den Erwartungen des Tierschutzes zurück. Während in anderen Bundesländern, etwa dem Saarland, die Chance genutzt wurde, ein neuzeitliches Jagdrecht zu entwerfen, hält Sachsen fast vollständig an den verknöcherten Auffassungen einer bereits untergegangenen Jagdherrlichkeit fest. Wir Tierschützer hätten erwartet, dass endlich zur Kenntnis genommen wird, dass Feldhase, Rebhuhn, Wildkatze, Kiebitz, Greifvögel, viele Entarten und und und …. aus den Jagdlisten gestrichen werden müssen, weil diese Arten kurz vor dem Exodus stehen! Der ethisch motivierte Mensch hat kein Verständnis dafür, die Vielfalt unserer Natur dem mehr als fragwürdigem Privatvergnügen einer mit Schnellfeuergewehren, Nachtsichtgeräten, Horchgeräten und beheizten Hochständen gerüsteten Jägerschaft zu opfern.

Wir Tierschützer fordern deshalb:

                        - Streichung aller im Bestand bedrohten Tierarten aus den Listen jagdbaren Wildes
                        - Verbot aller Formen der Fallenjagd
                        - Verbot bleihaltiger Munition
                        - Einführung einer dreimonatigen totalen Jagdruhe pro Jahr in allen Wäldern Sachsens

Die Diskussion um das Jagdgesetz zeigt erneut, wie wichtig die Erlangung des Verbandsklagerechtes für Tierschutzverbände ist. Der Tierschutz als Anwalt unserer Mitgeschöpfe muss auch in der Gesetzgebungsphase die Möglichkeit haben, bei solchen elementaren Entscheidungen seine Stimme erheben zu können. Helfen Sie mit, damit die Jagd in Sachsen nicht auf dem Niveau August des Starken stehen bleibt.

November 2011

• Widerstand gegen neue Hühnermassenhaltungen in Sachen wächst

Es klingt wie ein Treppenwitz der Geschichte, aber es ist leider bittere, traurige Wahrheit – der Freistaat Sachsen wirbt mit den höchsten Fördermittelversprechen aller Bundesländer um die Gunst der Hühnerbarone Europas für den Aufbau neuer Geflügelgroßbestände. Bereits jetzt gibt es Neubauten und Planungen in den Kreisen Meißen, Nordsachsen und Mittelsachsen. Angenommen hat diese Großzügigkeit des sonst doch angeblich so sparsam wirtschaftenden Freistaates auch das in die Schlagzeilen geratene Unternehmen Wiesenhof.

In dem viel beachteten Fernsehbericht „Das System Wiesenhof“ sah das geschockte Fernsehpublikum die Wirklichkeit einer auf Maximalprofit und Tierleid aufgebauten Agrarindustrie. Auf engstem Raum gehalten, mit Fußtritten und Schlägen in die Tiertransporter geprügelt oder einfach im Kot verreckt – nicht einmal 40 Tage wird in Deutschland ein Masthähnchen alt. Vor 30 Jahren waren es noch 54 Tage – und das war schon nicht viel!

Für alle Tierfreunde, die den mutigen und sehr sachlich gehaltenen Beitrag sahen, kann es nur eine Schlussfolgerung geben: keine Produkte aus tierquälerischen Massentierhaltungen kaufen! Dass wir „Verbraucher“ die Macht haben, hat die erfolgreiche Kampagne des Deutschen Tierschutzbundes „Kein Ei mit 3“ gezeigt. Die Verweigerung großer Teile der Bevölkerung, Hühnereier aus Käfigbatterien in den Einkaufskorb zu packen, hat jetzt auch bewirkt, dass der Import solcher Eier aus Ländern, in denen noch Batteriehaltungen existieren, verboten werden soll. Damit würde auch die Verwendung von Batterieeiern in der Industrie unmöglich werden. Ein weiterer Erfolg für den Tierschutz. Leider scheint der sächsische Landwirtschaftsminister Kupfer den Willen der Bevölkerung des Freistaates zu verkennen. Wer die Lobbyarbeit für Agrarmonopolisten betreibt und Tierquälerei mit Fördergeldern belobigt, darf nicht erwarten, die Stimmen der Tierschützer Sachsens bei der nächsten Wahl zu erhalten. Tierschutz ist Menschenschutz, Herr Kupfer! Deshalb unsere Forderung an das Ministerium: Beenden sie sofort die skandalöse Förderung von Massentierhaltungen!

November 2011

• Der andere Zirkus

Mitte November 2011 gastiert der Russische Staatszirkus in Chemnitz. Zum ersten Mal erlebt die Stadt damit das Gastspiel eines großen Zirkusunternehmens, das keine Wildtiere in der Manege oder der Tierschau zeigt!

Der Verzicht auf den Klamauk mit seltenen, teilweise sogar vom Aussterben bedrohter Tierarten ist eine seit langem bestehende Forderung des Tierschutzvereins Chemnitz u.U. e.V.. Der Tierschutzverein unterstützt deshalb die bereits seit Jahren andauernden Initiativen der Stadtratsfraktion der Grünen, endlich einen Schlussstrich unter das längst vergangene Kapitel der Wildtierschau zu setzen. Im Zeitalter von Internet, Videotechnik und wissenschaftlich geleiteten Großzoos braucht es keine durch Feuerreifen springende Tiger oder auf Nashörnern reitende Schimpansen. Dies ist mitnichten Zirkuskunst oder ein Beitrag zur Volksbildung sondern Tierquälerei. Wir begrüßen es deshalb, dass ein Teil der Zirkusbetreiber den Weg geht, nur noch menschliche oder von Haustieren erbrachte Leistungen in der Manege darzubieten. Deshalb sagen wir dem Russischen Staatszirkus ein „Herzliches Willkommen in Chemnitz“!

Allen anderen Zirkusunternehmen, die glauben, mit einem bunten Sammelsurium von Wildtieren auch künftig in Chemnitz auftreten zu müssen, kündigen wir schon heute unseren Protest an und raten ihnen dringend, sich auf ein Gewerbe ohne Tiere umzustellen. Wir Tierschützer sind davon überzeugt, dass so wie in anderen Staaten, etwa Österreich, auch in Deutschland die Wildtierhaltung in Zirkusunternehmen verboten gehört.

In dem Sie, liebe Tierfreunde, nur noch Zirkusunternehmen besuchen, in denen keine Wildtiere gehalten werden, helfen Sie entscheidend mit, das Leiden der Zirkustiere in Deutschland schnell zu beenden. Danke!

November 2011

• Tierheim übernimmt 16 Hunde aus Massenhaltung

Am 4. Oktober 2011 beschlagnahmte das Veterinäramt Chemnitz 16 Hunde aus einer Massenhaltung. Die Tiere, darunter eine Mutterhündin mit zehn 2 Wochen alten Welpen, befinden sich im Tierheim Chemnitz. Da damit die Kapazitäten des Tierheims völlig ausgelastet sind, ist es uns derzeit leider nicht möglich, Hunde von Privatleuten aufzunehmen. Wir können nur anbieten, für Hunde, die vermittelt werden sollen, im Tierheim und auf unserer Internetseite Aushänge zu machen.

Oktober 2011

• Für ein neues Tierschutzgesetz!

"Für ein neues Tierschutzgesetz" - unter diesem Motto stand die Mitgliederversammlung des Deutschen Tierschutzbundes am 2. Oktober in Hannover. Neben einem neuen Tierschutzgesetz forderten die Mitgliedsvereine mehr Hilfe für den praktischen Tierschutz, eine Katzenschutzverordnung mit einem Kastrationsgebot und mehr Unterstützung für die Erforschung von tierversuchsfreien Methoden in Forschung und Industrie.

Neuer Präsident des Deutschen Tierschutzbundes ist Thomas Schröder, der bisher als Bundesgeschäftsführer für den Verband tätig war. Der bisherige Präsident Wolfgang Apel wurde zum Ehrenpräsidenten ernannt und für sein Engagement geehrt. Er hatte sich nach 30-jähriger aktiver Tätigkeit für den Deutschen Tierschutzbund - davon über 18 Jahre als Präsident - nicht mehr zur Wahl gestellt und damit den Generationenwechsel eingeleitet.

Auf der Mitgliederversammlung wurden folgende Resolutionen verabschiedet:

                • Resolution "Tierschutz sichern, Tierheime fördern"
                • Resolution "Für ein neues Tierschutzgesetz"
                • Resolution "Katzenelend beenden"
                • Resolution "Tierschutz stärken, Politik fordern. Zusammenarbeit mit der Tierärzteschaft."

Quelle: Deutscher Tierschutzbund

Oktober 2011

• Volkssolidarität spendet dem Tierheim

Am 06.10.2011 besuchte die Wohngruppe 030 der Volkssolidarität aus Gablenz das Tierheim Chemnitz. Nach einer kleinen Führung durch das Tierheimgelände spendeten die Damen 180 € für die Tiere.

Wir sagen vielen Dank und freuen uns schon auf den nächsten Besuch!

Oktober 2011

• Nächste Gassigeherschulung am 29.10.2011

Die nächste Gassigeherschulung findet am 29.10.2011 im Tierschutzverein Chemnitz statt.
Interessierte können sich zu den Öffnungszeiten im Tierheim Chemnitz für die Schulung anmelden.
Nur nach erfolgter Schulung ist das regelmäßige Ausführen von Tierheimhunden möglich.

Die Schulungsgebühr beträgt 12 €, dazu kommt noch der jährliche Beitrag für Gassigeher in Höhe von 6 €.

Die Schulung findet nachmittags statt und setzt sich aus einem theoretischen sowie einem praktischen Teil zusammen.

September 2011

• Hundewanderung im Tierheim Chemnitz

Am 25.09.2011 fand bei schönstem Wetter die diesjährige Hundewanderung statt. Rund 40 Gassigeher, Mitglieder, Tierpaten und Helfer wanderten etwa10 km rund um den Pfarrhübel und Harthau.
Kurz vor dem Start werden die letzten Anweisungen erteilt und Hunde verteilt.
Los geht’s!
Am Pfarrhübel abwärts geht es Richtung Annaberger Straße, und von dort in den Harthwald.
Am Waldkindergarten gibt es die erste Pause für Mensch und Tier.
Nach der Pause geht es gestärkt wieder über die Annaberger Straße Richtung Waldhaus.
Die kleine Erfrischung im Wassergraben tut gut!
Zweite Pause auf dem Pfarrhübel
Über den Pfarrhübel ging es zurück ins Tierheim.
Im Tierheim gab´s in gemütlicher Runde Kaffee und Kuchen.
   
September 2011  

• Hundewanderung am 25.09.2011

Auch dieses Jahr findet wieder eine Hundewanderung im Tierheim Chemnitz statt. Alle Mitglieder sowie Gassigeher des Tierheims sind herzlich eingeladen, mitzuwandern. Die Strecke wird etwa 10 km lang sein, jeder sollte sich also im Voraus überlegen, ob er bzw. der Hund die Wanderung durchsteht. Eigene Hunde, die mitlaufen, sollten einen aktiven Impfschutz besitzen. Wie schon in den vergangenen Jahren sorgen die Tierheimmitarbeiter für das leibliche Wohl. Im Tierheimfoyer können sich alle Interessierten in die Teilnahmeliste eintragen. Begleitpersonen können selbstverständlich mitgebracht werden.

Wann: Sonntag, 25.09.2011
         
(bei Schlechtwetter wird die Wanderung auf den folgenden Sonntag, 02.10.2011 verschoben)
Start: 09.30 Uhr am Tierheim.

Der Unkostenbeitrag pro Erwachsenem liegt bei 5 €, Kinder zahlen 3 €.
Bitte den Beitrag im Voraus entrichten.


Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen!

August 2011

• Auslandstierschutz ja – Hundehandel nein!

Am 16.07.2011 fand in Meißen die Jahreshauptversammlung des Landestierschutzverbandes Sachsen statt. Neben vielen anderen Themen ging es unter anderem um den zunehmenden Hundehandel in Deutschland und die damit verbundenen Probleme für die Tierheime. Auf Initiative des Tierschutzvereins Leipzig und Chemnitz wurde folgende Resolution einstimmig angenommen:

Einstimmig angenommene Resolution der Jahreshauptversammlung des
Landestierschutzverbandes Sachsen an die Vollversammlung des Deutschen Tierschutzbundes

Auslandstierschutz ja – Hundehandel nein!
Die Mitgliedsvereine des Landestierschutzverbandes Sachsen verabschieden anlässlich ihrer Jahreshauptversammlung am 16.Juli 2011 in Meißen in Sorge um das Ansehen des Tierschutzes in der Öffentlichkeit und in Sorge um die Finanzierbarkeit der Versorgung von Fund- und Abgabetieren in unseren Tierheimen nachfolgende Resolution an die Bundesversammlung des Deutschen Tierschutzbundes:

       1. Die Sächsischen Tierschutzvereine unterstützen mit ganzem Herzen den unermüdlichen Kampf des
       Deutschen Tierschutzbundes für einen grenzenlosen Tierschutz.

       2. Die Sächsischen Tierschutzvereine bekennen sich zur Hilfe für Tierheime und Tierschutzverbände in
       Ost- und Südeuropa und dem Auslandstierschutz allgemein.

       3. Die Sächsischen Tierschutzvereine distanzieren sich von dem in großem Stil von einzelnen Vereinen
       und Organisationen unter Missbrauch des Tierschutzgedankens durchgeführten europaweiten Handel mit
       Hunden aus diesen Ländern und lehnen ihn als mit der Gemeinnützigkeit der Vereine unvereinbar als
       kommerziellen Tierhandel ab.

       4. Der Landestierschutzverband Sachsen appelliert an alle Landesverbände des Deutschen Tierschutzbundes:

Schließt euch an! Auslandstierschutz ja – Hundehandel nein!

August 2011

• Tipps zum Tierschutz im Ausland

Urlauber werden in fremden Ländern meist ganz unfreiwillig dem Thema "Tierschutz" konfrontiert. Deshalb finden Sie hier eine Reihe von Tipps, wie Sie im Urlaub den Tierschutz unterstützen können:

- Besuchen Sie keine Tierparks, in denen man Tiere nur zur Belustigung des Publikums präsentiert und deren arteigenen Verhaltensweisen und Bedürfnisse nicht berücksichtigt - insbesondere auch keine Delfinarien.

- Lassen Sie sich niemals mit süßen Tierbabys fotografieren, denn für die Jungtiere bedeutet das großen Stress. Kaufen Sie kein Tier aus Mitleid. Jedes Tier, das Sie freikaufen, wird sofort durch ein anderes ersetzt.

- Wenn sie beobachten, dass ein Tier schlecht behandelt oder gehalten wird, sprechen Sie den Verantwortlichen darauf an. Versuchen Sie, ihn für die Leidensfähigkeit des Tieres zu sensibilisieren.

- Hilft das nicht, geben Sie einen Bericht, möglichst durch Fotos dokumentiert, bei der örtlichen Polizeibehörde ab und informieren Sie den örtlichen Tierschutzverein.

- Kaufen Sie keine Souvenirs, für die Tiere sterben oder leiden müssen, wie Taschen aus Krokodilleder, Pelze, Schnitzereien aus Elfenbein, oder gar lebende Tiere wie Vögel oder Affen. Sie sind nicht nur moralisch, sondern auch aus artenschutz- und zollrechtlichen Gründen abzulehnen.

(Quelle: Deutscher Tierschutzbund)

Juli 2011

• Odyssee mit Happy End

Am Sonntag, den 24.07.2011 fand ein Pilzsammler gegen 16.00 Uhr im Einsiedler Wald einen Rottweiler. Der ca. 4-jährige Rüde war mit einer Flexileine an einen Baum angebunden, sodass man den Hund vom Weg aus nicht sehen konnte. Der Finder alarmierte die Polizei, der Hund
wurde ins Tierheim Chemnitz gebracht und sofort tierärztlich untersucht.
Nach Einschätzung des Tierarztes kann der Hund durchaus eine gute Woche im Wald angebunden gewesen sein, das lässt zu mindestens sein Ernährungszustand schließen. Der Rüde war vollkommen abgemagert und wurde nun vorsichtig wieder an eine normale Ernährung gewöhnt.

Dann am Dienstag die Überraschung: der Hund hat Besitzer, die den Rüden bereits seit Anfang Juni vermissen. Der Rottweiler lief seinen Menschen im Einsiedler Wald weg, samt Halsband und Flexileine. Offenbar fand jemand den Hund und nahm ihn einfach mit.
Als dem Finder der Hund überdrüssig wurde, band er den Rottweiler vermutlich einfach wieder im Wald an, wo er dann nach Tagen von dem Pilzsammler gefunden wurde.

Durch die Radiomeldung über den gefundenen Hund wurden die Besitzer, die die Hoffnung auf ein Wiedersehen mit ihrem Liebling schon fast aufgegeben hatten, aufmerksam und meldeten sich im Tierheim. Schon kurz darauf konnten die Besitzer ihren Hund wieder in die Arme schließen.

Juli 2011

• Tierheimautos erstrahlen in neuem Glanz

Seit Mitte Juli 2011 kann man den neuen Look der Tierheimautos bewundern. In Kooperation mit Fressnapf und in Eigenregie konnten beide Autos neu beklebt werden und fahren jetzt mit dem Tierschutzdachs sowie den Kontaktdaten des Tierheims Werbung in Chemnitz. Der Tierschutzverein hofft so, das Tierheim und die Anliegen des Tierschutzes stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken.

Juli 2011

• Pünktlich zum Sommer

Pünktlich zur Sommer- und Urlaubszeit füllt sich das Tierheim Chemnitz wieder bis auf den letzten Platz. Rund 40 Hunde und ebenso viele Katzen, ca. 20 Kleintiere sowie einige Exoten bewohnen derzeit das Tierheim Chemnitz.

Neben Hunden und Katzen wurden in dieser Sommersaison vermehrt Kleintiere (hauptsächlich Kaninchen) gefunden und zu uns ins Tierheim gebracht. Da die Tiere überwiegend noch recht jung sind, ist davon auszugehen, dass es sich bei den Kaninchen vermutlich um lästig gewordene Weihnachts- und Ostergeschenke handelt, die jetzt während des Urlaubs plötzlich wegmussten.

Ausgesetzte Zwergkaninchen haben in der Natur kaum Überlebenschancen und werden recht schnell Beute von Greifvögeln und Raubtieren. Das Aussetzen der Tiere kommt daher fast einem Todesurteil gleich. Daher nochmals unser Appell: Bitte überlegen Sie sich vor der Anschaffung eines Tieres genau, ob Sie auch in der Lage sind, in jeder Lebenslage für das Heimtier zu sorgen.

Übrigens: das Tierheim Chemnitz nimmt während der Urlaubszeit auch Tiere zur Pension auf, wenn genügend Platz vorhanden ist. Nachfragen kostet nichts.

Juli 2011

• Chippflicht ab Juli 2011

Wer mit seinem Vierbeiner diesen Sommer ins Ausland verreisen möchte, muss sein Tier laut EU-Verordnung durch einen Transponder kennzeichnen lassen. Die neue Regelung gilt seit Anfang Juli und betrifft Hunde, Katzen und Frettchen, die nach dem 03.07.2011 geboren wurden. Aber auch ältere Tiere müssen bei Auslandsreisen gekennzeichnet sein, entweder durch einen Chip oder mittels einer Tätowierung.

Grundsätzlich ist die Kennzeichnung des Haustieres durch einen Mikrochip immer empfehlenswert. Im Gegensatz zur Tätowierung ist die Chipnummer weltweit einmalig, das entlaufene Haustier kann also zweifelsfrei den Besitzern zugeordnet werden. Natürlich macht die Kennzeichnung mittels Mikrochip nur Sinn, wenn man das Heimtier anschließend auch registrieren lässt, zum Beispiel im Deutschen Haustierregister. Die Registrierung ist übrigens kostenlos.

Im Tierheim Chemnitz werden Hunde grundsätzlich gechippt, Katzen werden tätowiert.

Juli 2011

• Tierschützerin jetzt First Lady

Der Trubel um die Hochzeit von Fürst Albert II. von Monaco ist langsam verflogen. An seiner Seite hat eine selbstbewusste, junge Frau Platz genommen. Bei der Berichterstattung ging es naturgemäß um Hochzeitskleid, Brautstrauß und Gästeliste. Dabei ist etwas zu kurz gekommen, dass die jetzige Fürstin Charlene nicht nur eine exzellente Schwimmerin ist und sicher der Sportförderung künftig großes Augenmerk schenken wird, sondern auch eine bekennende Tierschützerin ist. Deshalb auch von Seiten des Tierschutzvereins Chemnitz u.U. e.V. alles Gute!

Juli 2011

• Nächste Gassigeherschulung am 20.08.2011

Die nächste Gassigeherschulung findet am 20.08.2011 im Tierschutzverein Chemnitz statt. Interessierte können sich zu den Öffnungszeiten im Tierheim Chemnitz für die Schulung anmelden. Nur nach erfolgter Schulung ist das regelmäßige Ausführen von Tierheimhunden möglich.

Die Schulungsgebühr beträgt 12 €, dazu kommt noch der jährliche Beitrag für Gassigeher in Höhe von ebenfalls 12 €.

Die Schulung findet nachmittags statt und setzt sich aus einem theoretischen sowie einem praktischen Teil zusammen.

Juli 2011

• Katze mit Jungtier auf dem Sperrmüll entsorgt

Als Tierpfleger erlebt man jeden Tag, wie rücksichtslos manche
Menschen mit Tieren umgehen. Dennoch gibt es immer wieder Fälle,
die nicht alltäglich sind: Es ist Donnerstag, der 23.06.2011,
Außentemperatur 30°C. Zwei 15-jährige Schüler finden gegen
15.00 Uhr durch Zufall im Sperrmüll am Lessingplatz auf dem
Sonnenberg einen Rucksack. Darin sitzt eine Katze mit ihrem Jungtier,
beide völlig verängstigt und körperlich an ihren Grenzen. Wer weiß,
wie lange die Katzen hier schon eingeschlossen sind. Die beiden
Schüler nehmen sich der Katzen an und bringen sie zu einem
Tierschutzverein am Rande von Chemnitz. Dort angekommen, ist die
Reise für die Tiere jedoch nicht zu Ende. Die Schüler werden darauf
hingewiesen, dass für Fundtiere das Tierheim Chemnitz auf dem
Pfarrhübel zuständig ist. Mit dieser Information werden die beiden
Schüler mit den Katzen wieder weggeschickt.
Die Teenager, die eigentlich nur die Katzen gut untergebracht wissen wollten, müssen nun mit öffentlichen Verkehrsmitteln quer durch Chemnitz zum Tierheim fahren. Die Katzen sitzen weiterhin ohne Wasser und die Möglichkeit auf frische Luft im Rucksack.

18.30 Uhr ist die Odyssee der Tiere endlich zu Ende. Im Tierheim Chemnitz angekommen, werden die Katzen aufgenommen und versorgt. Beide Tiere sind durch die Enge im Rucksack und den Mangel an Frischluft völlig durchnässt und körperlich am Ende. Das Vertrauen gegenüber Menschen haben beide Tiere vorerst verloren.

Mittlerweile geht es sowohl Mutter als auch Jungtier wieder gut. Beide Katzen haben sich von den Strapazen der Reise erholt, wurden mittlerweile entwurmt, geimpft und kastriert und warten nun im Tierheim auf ein neues Zuhause. Dank der intensiven Betreuung im Tierheim Chemnitz kehrt auch das Vertrauen der Tiere zu Menschen allmählich zurück.

Juli 2011

• Shanti – Ich hab schon die halbe Welt gesehen

Shanti ist eine 7 Monate alte Doggen-Mischlingshündin, die als Fundtier
zu uns ins Tierheim kam. Zuerst vorsichtig und zurückhaltend, doch
schon bald sehr anhänglich, machte sie sich bei Mitarbeitern und Besuchern beliebt. Doch ihr Aufenthalt im Tierheim war nur kurz.
Nach 3 Tagen war Shanti verschwunden, vermutlich wurde sie während
der Öffnungszeit gestohlen.

Wiederum ein paar Tage später wurde sie erneut zu uns gebracht, ein
junges Paar hatte sie auf der Straße aufgelesen. Nun hatte Shanti eine
dicke Beule am Hals, die sich als Entzündung entpuppte und tierärztlich
behandelt werden musste. Vielleicht war das der Grund für das erneute
Aussetzen der Hündin… .

Mittlerweile geht es Shanti wieder besser, es gibt sogar schon Interessenten für die kleine Dame. Wollen wir hoffen, dass es die letzte Station im Leben von Shanti sein wird!

Juni 2011

• Taubenhaus wird auf dem Tierheimgelände aufgestellt

Der Ausbau des Tierheimgeländes zum Tierschutzzentrum schreitet voran. Im Mai wurde am Busbahnhof der Stadt Chemnitz das alte Taubenhaus abgebaut, es war rostig und drohte zusammenzubrechen, außerdem wohnten keine Tauben mehr darin. Das Taubenhaus wurde
im Tierheim grundsaniert und auf dem Gelände des Tierheims wieder aufgestellt. Nun können die ersten Tauben einziehen!

Juni 2011

• Jungvogel gefunden?

Manchmal ist Nichtstun die größte Hilfe.

Während der Brutsaison werden immer wieder vermeintlich eltern- und hilflose Jungvögel gefunden, von tierlieben Menschen eingesammelt und zu uns ins Tierheim gebracht. Oftmals ist diese „Hilfe“ aber unnötig und vermindert die Überlebenschancen der Jungvögel sogar.

Viele Jungvögel hüpfen aus dem Nest, bevor sie richtig fliegen können. Das ist normal und völlig unbedenklich für die Tiere. In der Regel haben die Vogeleltern ein waches Auge auf ihre Jungen und versorgen sie – auch außerhalb des Nests und auf dem Boden. Es ist also prinzipiell keine Herzlosigkeit, Vogelkinder dort zu belassen, wo sie sich befinden. Im Gegenteil, oft ist es das Sinnvollste, was Sie tun können. Auch wenn nicht immer die Elterntiere zu sehen sind, ist das kein Grund zur Sorge.

Unbefiederte Jungvögel können allerdings zurück ins Nest gesetzt werden. Vögel stören sich nicht am Geruch des Menschen, sodass es nicht nötig ist, einmal angefasste Jungvögel mit der Hand aufzuziehen.
Wenn die Jungvögel an gefährlichen Orten wie Straßen sitzen, kann man sie in ein nahegelegenes Gebüsch tragen. Dieses sollte sich in unmittelbarer Nähe des Fundortes befinden, da sonst die Gefahr besteht, dass die Elterntiere ihr Jungtier nicht mehr wiederfinden.

Natürlich steht es außer Frage, dass offensichtlich verletzte Tiere zum Tierarzt gebracht werden sollten.

Juni 2011

• Exotischer Neuzugang im Tierheim Chemnitz

Am Donnerstag, den 19.05.2011 wurde das Tierheim Chemnitz zu
einem eher ungewöhnlichen Einsatz gerufen. Auf der Klaffenbacher
Hauptstraße hatten Anwohner einen freilaufenden Emu gesichtet und
die Polizei alarmiert. Gemeinsam mit den Mitarbeitern des Tierheim
gelang es, das Tier einzufangen und ins Tierheim zu bringen.

In der eigens für solche Fälle eingerichteten Großtierstation hat der
Emu ein neues Zuhause gefunden. Gemeinsam mit den beiden
Ziegen des Tierheims teilt er sich ein artgerechtes Freilaufgehege.
Nun wird eine neue Bleibe für den Laufvogel gesucht.

Emus sind die zweitgrößten Laufvögel der Welt und stammen
ursprünglich aus Australien. In Deutschland werden zunehmend
Emus wegen des Fleisches in Farmen gehalten. Emus leben als Einzelgänger oder paarweise, lediglich bei Nahrungsknappheit
finden sie sich in größeren Gruppen zusammen. Die Hauptnahrung
besteht aus Pflanzen und Sämereien, aber auch tierische Kost in
Form von Insekten wird nicht verschmäht.

Mai 2011

• Klonfleisch ohne Kennzeichnung

Es ging hoch her in der Nacht zum 29.03.2011 im Europaparlament. Am Ende haben wieder einmal Vernunft und der mündige Verbraucher verloren. Nach drei Jahren Streit bleibt alles beim Alten. Und das ist nicht gut! Auch künftig dürfen Fleisch und Milch von Nachkommen geklonter Tiere, und das sogar ohne Kennzeichnung, verkauft werden. Am Ende scheiterte das Europaparlament mit seinem Antrag für ein generelles Verbot von Klonfleisch am Widerstand von EU-Mitgliedsländern und der EU-Kommission. Und das letztlich nur wegen der beabsichtigten Pflichtkennzeichnung. Einen deutlicheren Beweis, dass die Lebensmittelindustrie Angst vor der freien Entscheidung ihrer Kunden hat, bedarf es nicht mehr! Gebeugt hat man sich vor allem der Drohungen der USA mit Handelskrieg, erklärte eine Vertreterin der Niederlande. Dort liegt Klonfleisch seit 2008 ohne jede Kennzeichnung in den Regalen.

Skandalös ist die Entscheidung besonders deshalb, weil wissenschaftliche Untersuchungen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit eindeutig beweisen, dass die gesundheitlichen Probleme bei Tieren mit Klonherkunft deutlich größer sind als bei konventionellen Tieren. Reduzierte Immunabwehr, erhöhte Fehlgeburtsraten, mehr Lungen- und Herzfehler bei Schwein und Rind sind nur einige der in der Studie aufgeführten Störungen.

Auch Deutschland gehörte zu den Kennzeichnungsverhinderern. Während das Bundesagrarministerium einen bemerkenswert deutlichen Standpunkt für den Tierschutz bezog: „In der Debatte um Klonfleisch geht es nicht um etwaige gesundheitliche Risiken, sondern es geht um Aspekte des Tierschutzes und der Ethik.“, verhinderte das FDP-geführte Bundeswirtschaftsministerium unter Rainer Brüderle eine Einigung.

Wir Tierschützer tun gut daran, genau zu registrieren, welche Partei die Interessen des Tierschutzes ernsthaft vertritt, und welche uns Bürger auf Kosten der Tiere für dumm verkaufen will! Denn die nächste Wahl kommt ganz gewiss. Deshalb die rote Karte für Tierquäler und ihre Gehilfen!

Mai 2011

• Bundestag läßt Pferde leiden

Mit den Stimmen von CDU/CSU und FDP lehnte am 25.03.2011 der Deutsche Bundestag einen Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ab, den Schenkelbrand bei Pferden zu verbieten. Die Koalitionsabgeordneten setzten sich mit ihrer Entscheidung sowohl über die Auffassung des Bundesrates als auch über die Empfehlung ihrer eigenen Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner hinweg. Schon deshalb dürfte das Thema Schenkelbrand auch in Zukunft ein wichtiges Tierschutzthema bleiben!

Am Rande der Bundestagsdebatte führte die Deutsche Reiterliche Vereinigung das Brennen von Pferden durch, obwohl das zuständige Bezirksamt die Veranstaltung verboten hatte! Angeblich sei das Schreiben der Behörde verspätet eingetroffen!

Mai 2011

• Nächste Gassigeherschulung am 04.06.2011

Die nächste Gassigeherschulung findet am 04.06.2011 im Tierschutzverein Chemnitz statt. Interessierte können sich zu den Öffnungszeiten im Tierheim Chemnitz für die Schulung anmelden. Nur nach erfolgter Schulung ist das regelmäßige Ausführen von Tierheimhunden möglich.

Die Schulungsgebühr beträgt 12 €, dazu kommt noch der jährliche Beitrag für Gassigeher in Höhe von ebenfalls 12 €.

Die Schulung findet nachmittags statt und setzt sich aus einem theoretischen sowie einem praktischen Teil zusammen.

Mai 2011

• Der Luchs ist das Wildtier des Jahres 2011

Noch vor kurzem wurde die Rückkehr des Wolfes nach Deutschland sehr laut und medienwirksam gefeiert. Anders beim Luchs, der größten europäischen Katzenart. Auf leisen Pfoten erobert sich das scheue Pinselohr Deutschland zurück. Von Tschechien aus ist es längst in die Wälder der Sächsischen Schweiz und des Erzgebirges eingesickert.
Die Hinweise auf die Anwesenheit des Luchses verdichten sich seit einiger Zeit. In Jägerkreisen werden hin und wieder Risse dem Luchs zugesprochen. Selbst im Bornwald zwischen Zschopau und Heinzebank will man Überreste eines Luchsmahles gefunden haben, genau in jenem Gebiet, in dem eine große Anzahl Muffelwild lebt.
Möglich wäre es also …

Stellen wir uns also langsam auf die Rückkehr des Luchses in das Erzgebirge ein, auch wenn wir den heimlichen Jäger wohl nie zu Gesicht bekommen werden. Denn Natur kennt keine Grenzen!

April 2011

• Operation gut überstanden

Freitag, 11.03.2011

Fanny hat die Operation gut überstanden und trägt nun wieder
einen dicken Verband. Wir möchten uns an dieser Stelle ganz
herzlich beim Herrn Dr. Pfeil für die hervorragende Behandlung
der kleinen Hündin bedanken!

Fanny ist inzwischen schon bei Ihrer neuen Familie eingezogen
und fühlt sich dort sichtlich wohl, genießt die Aufmerksamkeit,
frisst viel und freut sich schon darauf, endlich wieder herumtoben
zu können. Für die kleine Hündin hat sich also endlich alles zum
Besten gewendet.

• Beagleclub Deutschland spendet für Fanny

Vor fast 3 Wochen wurde die Beagle-Hündin Fanny in einer Mülltonne gefunden und ins Tierheim Chemnitz gebracht.

Zeitungen und Fernsehsender berichteten über den Fall, was eine wahre Spendenflut auslöste. Jeder wollte etwas zu den Operationskosten dazugeben. Wir freuen uns sehr, nun mitteilen zu können, dass wir die Kosten für die Operation und Nachbehandlung zusammen haben und Fanny also bestens behandelt werden kann.

Die Sachsengruppe des Beagleclub Deutschland besuchte am 03.03.2011 das Tierheim Chemnitz, um Spenden in Höhe von 1.250 € zu überreichen. Fanny waren so viele Hundekollegen nicht ganz geheuer, sie sah sich die ganze Veranstaltung lieber vom Arm ihres zukünftigen Besitzers aus an. Fannys neue Familie wartet nun schon ungeduldig auf den Tag, an dem die Hundedame endlich bei Ihnen einziehen kann.

Am 09.03. hat Fanny erst einmal einen Termin beim Spezialisten in Dresden. Der kann dann genaueres sagen, wann operiert wird und wie lange es dann noch dauert, bis die Beagle-Dame endlich zu ihrer neuen Familie ziehen kann. Bericht folgt.

Wir möchten uns auf diesem Weg bei den vielen privaten Spendern bedanken, die uns bei den Behandlungskosten für die Fanny unterstützt haben! Danke!


• Alle lieben Fanny

Tierschützer sind hartgesottene Leute. Glaubt man. Zu viel Leid haben
sie im Laufe der Zeit gesehen. Und dann das …

Am Freitag, dem 11.02.2011 fanden Mitarbeiter des Städtischen
Grünflächenamtes bei Arbeiten im Schlossteichgelände in einem
Müllcontainer einen ca. 12-15 Wochen alten Hundewelpen. Die kleine
Beagle-Hündin war offensichtlich von ihrem Besitzer in den Container
geworfen worden, um sich ihrer zu entledigen. Der Grund – Fanny, so
wurde die Kleine von den Mitarbeitern des herbeigerufenen Tierheims
Pfarrhübel getauft, hatte eine schwere Verletzung des rechten
Hinterbeines. Wahrscheinlich wollte der ehemalige Besitzer die Kosten
für die umfängliche Behandlung nicht bezahlen. Wie herzlos muss ein
Mensch sein, deshalb ein Lebewesen über einen Müllcontainer
entsorgen zu wollen?! Doch Fanny hatte Glück. Noch am selben Tag
erfolgte die Erstversorgung in der Tierarztpraxis Riedel, seit vielen
Jahren rund um die Uhr für den Tierschutzverein Chemnitz u.U. e.V.
als Vertragstierarztpraxis tätig. Das gebrochene Bein hat gute Aussicht
auf schnelle Heilung. Aber auch die Bänder sind in Mitleidenschaft
gezogen. Ohne Operation wird es wohl nicht abgehen …

Solche schweren Fälle von Tierquälerei sind selten geworden in Chemnitz. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Vorbei die
Zeiten, als Tierquälerei als Kavaliersdelikt abgetan wurde! Aber jeder
Fall ist einer zu viel! Die Mitteilung an die örtliche Presse löst am
15.02.2011 eine Lawine der Anteilnahme aus. Fanny blickt von der
ersten Seite der „Chemnitzer Morgenpost“ und zur besten Sendezeit
zeigt der MDR „Sachsenspiegel“ das Schicksal der kleinen Hündin im Fernsehen. Schon in den Morgenstunden erreichten zahllose Anrufe das Tierheim. Aus ganz Sachsen boten Tierfreunde Hilfe an und sagten Spenden zu, um die anstehende Operation für Fanny bezahlen zu können. Bis 10.00 Uhr waren es schon mehr als 50 Anrufer. Darunter auch ein kleines Mädchen, welches ihre 5 EUR Taschengeld spenden will. Und ein älteres Ehepaar, das vor einiger Zeit einen Hund aus dem Tierheim übernahm, ließ es sich nicht nehmen, extra persönlich vorbeizukommen, um 10 EUR zu spenden. Die Tierheimmitarbeiter und Vorstandsmitglieder des Tierschutzvereins sind gerührt über so viel Anteilnahme der Bevölkerung. Und die hält ungebrochen an – selbst der Fernsehsender RTL hat ein Kamerateam in das ferne Chemnitz entsandt! - Denn alle lieben Fanny!

„Tierschutz ist zu einem festen Bestandteil ethischen Handelns geworden. Wir als Tierschutzverein und unsere vielen Unterstützer erwarten, dass solche Auswüchse von Herzlosigkeit und Quälerei gegenüber unseren tierischen Mitgeschöpfen genauso intensiv verfolgt werden, als sei es eine gegen einen Menschen gerichtete Straftat!“, so Vorstandsmitglied und Mitbegründer des Chemnitzer Tierschutzvereins Steffen Mehl.

Fortsetzung im Fall Fanny folgt.

Februar 2010


• Kaninchen an Hauptstraße ausgesetzt

Am Samstag, den 12.02. 2011 wurden an einer Hauptstraße in
Chemnitz 2 Kaninchen in einer Tierbox einfach ausgesetzt.
Durch Nachforschungen konnte die Polizei die Besitzerin der Tiere
ermitteln. Diese teilte auf Nachfrage mit, dass sie an den Tieren kein
Interesse mehr hätte und dass die Tiere „entsorgt“ werden können.
Wie wenig Anstand muss man haben, um Tiere wie Müll wegzuwerfen?

Die beiden Tiere, eine Häsin sowie ein kastrierter Bock, warten derzeit
im Tierheim auf liebevoller Halter, die den beiden ein neues Zuhause
bieten können.

Februar 2010



• Nun auch in Sachsen – Ständerhaltung von Pferden tierschutzwidrig

Die zahlreichen Gespräche des Chemnitzer Tierschutzvereins mit allen im Sächsischen Landtag vertretenen politischen Parteien haben Wirkung gezeigt: Durch die obere Veterinärbehörde des Freistaates Sachsen wurden jetzt mittels Rundschreiben alle Veterinärämter der Landkreise und kreisfreien Städte angewiesen, dafür zu sorgen, dass noch bestehende Ständerhaltungen von Pferden aufgelöst werden. Obwohl sich der Verein ein Verbot per Gesetz, so wie in den anderen Bundesländern erlassen, gewünscht hätte, verpflichtet der Erlass des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales die örtlich zuständigen Veterinärämter zum Handeln. Ständerhaltungen, wo sie noch angetroffen werden, sollten deshalb jetzt den Amtstierärzten gemeldet werden, damit diese durch Verfügungen den Umbau der Stallungen in Pferdeboxen beauflagen können.

Der TSV Chemnitz u.U. e.V. bedankt sich bei allen beteiligten Lokal- und Landespolitikern, insbesondere den Tierschutzbeauftragten der Fraktionen, für ihren tierischen Einsatz!

Februar 2010


• Vorstand im Gespräch mit der grünen Stadtratsfraktion

Am 17.01.2011 besuchten 4 Vertreter der Grünen im Stadtrat von Chemnitz das Tierheim Pfarrhübel. Gemeinsam mit Vorstand und Tierheimleitung wurden aktuelle Tierschutzprobleme diskutiert, so auch das Problem Wildtierhaltung in Zirkusbetrieben, Vereinsklagerecht, Zustand der Hundewiesen im Stadtgebiet, Exotenhaltung durch Privatleute, Hundeführerschein und weitere Vorhaben des Vereins zum Ausbau des Tierheimes. Von Seiten des Tierschutzvereins wurde die Teilnahme an der Landesarbeitsgemeinschaft Tierschutz im Umweltzentrum von Chemnitz zugesagt. Die Fraktion der Grünen erklärte sich bereit, Hilfe bei Gesprächen mit der Stadt Chemnitz zur finanziellen Absicherung der Tierschutzarbeit zu gewähren.

Februar 2010


• Änderungen in der Hundesteuersatzung

Im Dezember 2010 hat der Stadtrat von Chemnitz die Hundesteuersatzung neu beschlossen. Seit 01.01.2011 ist diese geänderte Satzung nun in Kraft getreten. Änderungen haben sich vor allem in der Höhe der Hundesteuer und den Befreiungskriterien ergeben.

Hundesteuerbeträge jährlich:

        • Für 1 Hund                                                 
      • Für 2 Hunde, je Hund                                  
      • Für 3 und mehr Hunde, je Hund                    
      • Für gefährliche Hunde der Vermutung nach
         oder im Einzelfall, je Hund
      • Für jeden Zwinger (Zwingersteuer)
100,00 €
135,00 €
165,00 €
750,00 €

176,00 €

Tierheimhunde sind nunmehr nur noch 1 Jahr steuerbefreit (früher 2 Jahre).

Die bisherigen Steuervergünstigungen für Hartz-4-Empfänger fallen ebenfalls weg.
Der Tierschutzverein Chemnitz befürchtet nun vermehrte Abgaben aus Geldmangel.

Januar 2010




• Tierisch, tierisch im Tierheim Chemnitz  
Perserkater Timmy fand die vielen Menschen und die Technik sehr beängstigend. Da war es schwierig, die Katze ins rechte Licht zu rücken.
Hund Robby machte der ganze Trubel dagegen wenig aus. Wie ein Weltstar präsentierte er sich vor den Kameras.
Klar, für ein Spielzeug rennt Hündin Franzi auch 5 x die gleiche Strecke hin und her, bis die Szene im Kasten ist.
Still sitzen war dagegen schon schwieriger, musste aber sein. Schließlich soll sie ja von ihrer Schokoladenseite gezeigt werden.
Auch schauspielerisches Talent war gefragt. Hier wird eine fiktive Situation nachgestellt.
Im Gelände hinter dem Tierheim entstanden bei strahlendem Sonnenschein sehr eindrucksvolle Bilder. Da macht es auch nichts aus, einige Szenen x-mal drehen zu müssen.
Nach der Mittagspause wurden die Interviews mit Uta Bresan gedreht. Vor dem Kamin war‘s schön warm und gemütlich.
Hündin Lotte durfte zum Drehen im Stadtpark spazieren gehen. Da gab es so viel zu sehen…
Die Hunde wurden wie üblich draußen vorgestellt. Auch diese letzte Hürde meisterten Mensch und Tier ohne Schwierigkeiten.
Die Resonanz auf die Sendung war mehr als gut. Alle vorgestellten und noch einige weitere Tiere konnten bereits in ein neues Zuhause vermittelt werden oder werden demnächst abgeholt. Bereits am Samstag nach der Sendung konnten die ersten Tiere zu ihren neuen Besitzern umziehen.
Die weiteste Heimreise hatte Hund Robby. Seine neuen Besitzer kamen extra aus Osnabrück zu uns, um ihr neues Familienmitglied abzuholen.
   
Wir möchten uns auf diesem Weg noch einmal ganz herzlich beim Drehteam von Tierisch, tierisch bedanken, ohne die diese hohe Vermittlungsrate gar nicht möglich gewesen wäre.

Allen neuen Besitzern wünschen wir viel Freude mit den neuen Mitbewohnern! Alles Gute!

Hier können Sie die Folge vom 12.01.2011 ansehen.

Januar 2011

• Fördermittel für 2011 angehoben

In seltener Einhelligkeit haben sich Politiker unterschiedlicher Parteien für eine Erhöhung der Tierschutzfördermittel im Freistaat Sachsen eingesetzt. Und das mit Erfolg! Im Haushaltsjahr 2011 werden für die sächsischen Tierheime 400 000 EUR zur Verfügung stehen. Auch der Tierschutzverein Chemnitz u.U. e.V. hatte in den letzten Monaten alle Möglichkeiten genutzt, auf die komplizierte finanzielle Lage der Tierheime hinzuweisen. Im Namen aller Mitglieder des Vereins bedankt sich der Vereinsvorstand bei den Mandatsträgern für ihren Einsatz zu Gunsten unserer Tiere!

Danke!

Dezember 2010

• Spendenaktion im Fressnapf Zschopauer Straße

Der Fressnapf in der Zschopauer Straße hat sich dieses Jahr für die Tiere im Tierheim und Tierasyl etwas Besonderes ausgedacht. Hunde, Katzen, Vögel, Nager und Kaninchen dürfen sich dieses Jahr zu Weihnachten etwas wünschen. Die Wunschzettel hängen im Fressnapf am Weihnachtsbaum, wo tierliebe Menschen die Wunschzettel einlösen und den Tierheimtieren eine Freude bereiten können.
Die Aktion läuft noch bis Weihnachten.

Also – auf zu Fressnapf!

Dezember 2010


• Fressnapf spendet Weihnachtsleckereien an das Tierheim Chemnitz

„Streifi“ und „Flecki“, die Maskottchen von Fressnapf aus
dem Unternehmenslogo, haben sich mit Säcken voller selbst gebackener Hundekuchen und Katzenleckerchen Richtung Deutschlands Tierheime aufgemacht. Die vorweihnachtlichen Boten in Gestalt von knapp drei Meter großen Stoffpuppen zeigen mit ihrer Bescherungstour Nächstenliebe und Fürsorge für Tiere.

20 Mal machen Streifi und Flecki auf ihrer Tour durch Deutschland Station und verteilen in den Tierheimen ihre leckere Fracht – so auch am 01.12.2010 im Tierheim Chemnitz.

Zusätzlich zu dieser Geste spendet Fressnapf auch Masse: Wie alle anderen Tierheime erhält das Tierheim Chemnitz eine Futterspende im Wert von rund 1.000 Euro. „Weihnachten ist das Fest der Liebe, für uns gehört die Tierliebe selbstverständlich dazu“, kommentiert Achim Schütz, Unternehmenssprecher von Fressnapf, die Aktion.

Dezember 2010

• Igelhilfe – gewusst wie

In dieser Jahreszeit melden sich imTierheim wieder verstärkt besorgte Tierschützer, die junge Igel gefunden haben und nun wissen möchten, ob und inwieweit man den Tieren helfen kann.

Mit Beginn der kalten Jahreszeit sind Igel entgegen ihrer sonstigen Gewohnheit auch tagsüber aktiv, denn insbesondere die Jungtiere müssen sich für den bevorstehenden Winterschlaf noch einige Fettreserven anfressen. Das ist die Zeit, in der vermeintlich hilflose Jungigel der Natur entnommen werden, um sie über den Winter zu bringen. Zwar ist solche Hilfe sicherlich gut gemeint, aber aus Naturschutz- wie auch aus Tierschutzsicht eher umstritten. Nur 30% der „geretteten Tiere“ überleben den Winter und das folgende Frühjahr. Das liegt häufig daran, dass aufgenommene Igel oft ohnehin schon krank und geschwächt sind. Dazu kommt dann noch der enorme Stress, den die Tiere haben, wenn sie angefasst, in Kartons gesetzt und gegutachtet werden.

Am besten hilft man den jungen Igeln, wenn man ihnen im Garten einen Unterschlupf gewährt. Das können Haufen aus Laub, Reisig, Holz, Heu oder Stroh sein. Darin kann sich der Igel sicher und ungestört zum Winterschlaf zurückziehen. Zufüttern kann man den Igel mit speziellem Igelfutter oder – noch einfacher – mit Katzennassfutter. Dazu stellt man frisches Wasser bereit. Auf keinen Fall sollte Milch angeboten werden, da diese von Igeln gar nicht gut vertragen wird. So mit Futter und Unterschlupf versorgt, können die Igel unbesorgt ihren Winterschlaf antreten und dem nächstenm Frühjahr entgegensehen.

November 2010


• Die neuen Tierheimkalender sind da!

Für das Jahr 2011 können Interessierte wieder den Kalender des Tierheims käuflich erwerben. Neben den Tierfotos sind diesmal sogar gemalte Portraits der Tiere im Kalender zu sehen. Dazu gibt es auch Platz für Notizen an den einzelnen Tagen. Wer noch auf der Suche nach einem originellen Weihnachtsgeschenk ist – wieso nicht einen Kalender verschenken? Vielleicht ist ja sogar Ihr Tier abgebildet… .

Ein Kalender kostet 12 €. Bei Interesse fragen Sie doch einfach im Tierheimbüro nach.

November 2010


• Werbepartner für Tierheimmobil gesucht

Der Vorgänger umkreiste den Erdball 4 mal im Dienste des Tierschutzes. Das hofft der Vorstand des Tierschutzvereins Chemnitz u.U. e.V. auch vom kürzlich angeschafften Kleintransporter. Als Tierheimmobil wird er es nicht leicht haben. Tag und Nacht, 365 Tage im Jahr, einsatzbereit, mit tierischer Fracht von der Dogge über Katze und Python bis hin zum Wellensittich an Bord, oft unter der Last der Futterspenden ächzend, wird ihm alles abverlangt werden, was er unter der Haube hat. Alles für eines der anspruchvollsten Ziele unserer Zeit, für die „Ehrfurcht vor dem Leben“, wie Albert Schweitzer das Eintreten von Menschen für den Schutz der Tiere treffend nannte!

Um dieser Aufgabe gewachsen zu sein, braucht der Tierschutzverein gute Partner. Einen solchen Mitstreiter sucht der Verein jetzt als Pate für unser Tierheimmobil. Wir bieten einen Kleintransporter als Werbefläche und ständige Präsenz in Chemnitz und Umgebung. Interessenten bitte in der Geschäftsstelle des Tierschutzvereins Chemnitz melden. Danke.

November 2010


• Städte wollen Kastrationspflicht für Katzen

Die Stadt Köln plant den Erlass einer Kastrationspflicht für alle in Privathaushalten gehaltenen Katzen, die Freigang erhalten. Damit will die Stadt das Problem herrenloser Streunerkatzen in den Griff bekommen. Unterstützt wird die Stadt Köln von der Tierärztekammer Nordrhein-Westfalen und dem Deutschen Tierschutzbund. Beide Verbände streben außerdem auch die Kennzeichnungspflicht für Katzen an.

Ähnliche Bestrebungen und Überlegungen wie in Köln gibt es auch in Chemnitz und anderen Städten Ostdeutschlands. Und es ist höchste Zeit zu handeln! Erstmals seit 15 Jahren übersteigt im Tierheim Chemnitz die Zahl der beherbergten Katzen die der Hunde. Und das, obwohl in Chemnitz seit 1991 ein Kastrationsprogramm für Streunerkatzen durchgeführt wird!

Die Stadt Paderborn hat beides – Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht – bereits erlassen, mit Erfolg. Warum sollte das in unserer Stadt nicht möglich sein?

November 2010


• Schluss mit Pferdebrand in Deutschland!

Erneut hat der organisierte Tierschutz in Deutschland einen wichtigen Erfolg im Kampf gegen Tierquälerei errungen. Kürzlich beauftragte der Bundesrat die Bundesregierung, das Verbot der Kennzeichnung von Pferden mittels Brandzeichen zu erlassen. Der Bundesrat hat sich damit einer bereits seit Jahren existierenden Forderung der Tierschutzverbände angeschlossen. Beharrlichkeit im Ringen für die Rechte der Tiere zahlt sich aus – nicht in barer Münze, sondern in weniger Leid für unsere Mitgeschöpfe!

Seit dem 01.07.2010 müssen alle neugeborenen Pferde in Deutschland mit einem Mikrochip gekennzeichnet werden. Der Chip ist auf der linken Halsseite mit einer Spezialkanüle durch einen Tierarzt unter der Haut zu implantieren.
Die Chip-Nr. wird im Pferdepass eingetragen.

Damit wird das Anbringen von Brandzeichen zur individuellen Identifizierung von Pferden überflüssig. Trotz dieser alternativen Kennzeichnungsmethode hatte der Pferdezuchtverband Sachsen-Thüringen e.V. weiter das Brennen empfohlen, so dass es wieder eines Verbotes per Gesetz bedarf.

November 2010


• Wieder Tiere vor dem Tierheim ausgesetzt

Vor einigen Tagen wurden wieder einmal 2 junge Kaninchen in einem Pappkarton vor dem Tierheimtor abgestellt. Der Besitzer der Tiere war natürlich längst wieder verschwunden, als Tierheimleiter Jens von Lienen den Karton fand. Die Kaninchen waren in einem guten Zustand, sogar eine Beschreibung der Tiere war auf die Kiste geklebt worden. Warum der Besitzer die Tiere nicht selbst im Tierheim abgab, bleibt sein Geheimnis. Soweit Platz vorhanden ist, nimmt das Tierheim Tiere aus Chemnitz schließlich kostenlos auf.

Die beiden Böckchen befinden sich zusammen mit vielen weiteren Kaninchen im Tierheim Chemnitz und warten noch auf ein neues Zuhause. Übrigens, die beiden vertragen sich gut!

Oktober 2010





• Ende des Stierkampfs greifbar nahe

Die gesamte europäische Tierschutzbewegung hat in den letzten Monaten mit großer Hoffnung nach Spanien, genauer Katalonien, geblickt. Und unsere Hoffnung wurde nicht enttäuscht. Das Regionalparlament in Barcelona beschloss kürzlich den Ausstieg der Provinz Katalonien aus dem blutigen Kapitel Stierkampf. Nach den Kanarischen Inseln ist Katalonien die zweite Region Spaniens, die der Vernunft und der Mitgeschöpflichkeit endlich Vorrang vor blutigem Spektakel, Profit und Tierquälerei übelster Art gibt.

Doch die Verfechter des Stierkampfes geben keine Ruhe. Sie wollen weiter sehen, wie 12jährige Jungs Tiere massakrieren und das Ego einer Macho-Gesellschaft erst befriedigt ist, wenn der Boden der Arena mit dem Blut des gequälten Stiers getränkt ist. Und natürlich geht es um Geld, viel Geld …

Schon immer beriefen sie sich dabei darauf, Stierkampf gehöre zur Kultur und Tradition Spaniens. Was sie nicht sagen ist, dass der Stierkampf im erzkatholischen Spanien wegen der Gefahr der Verrohung der menschlichen Natur einst verboten war – durch den Papst höchstpersönlich! Also musste ein neues Argument her: Katalonien habe nur gegen den Stierkampf entschieden, weil es das Stammland Spanien ärgern wolle, um so sein Streben nach Unabhängigkeit zu unterstreichen! Wieder einmal zeigt sich, dass keine Behauptung zu dumm ist, wenn man dem Tierschutzgedanken schaden will!

Wir Tierschützer sollten nach dem Grundsatz handeln „Der Verbraucher hat die Macht“. Und wenn wir den nächsten Urlaub in Spanien buchen, dann die Kanarischen Inseln oder Katalonien!

September 2010


• EU will Anzahl der Tierversuche reduzieren

Der europaweite Widerstand der Tierschutzverbände hat jetzt auch die EU-Kommission in Brüssel erreicht. Unter dem öffentlichen Druck der Tierschützer und Teilen der Wissenschaft verkündete die EU jetzt ihre Absicht, die Anzahl der Tierversuche drastisch zu senken. In den nächsten zwei Jahren sollen die Mitgliedsstaaten dazu nationale Vorschriften erlassen.

Künftig sollen nur noch Tierversuche erlaubt sein, die der Erforschung und Bekämpfung von Seuchen bei Mensch und Tier dienen. Entfallen sollen vor allem Tierversuche im Rahmen der Ausbildung von Studenten sowie bei der Grundlagenforschung. Keine Erlaubnis soll es zukünftig auch für solche Tierversuche geben, die durch Alternativmethoden ersetzt werden können.

In Sachsen werden Tierversuche hauptsächlich an der Universität Leipzig durchgeführt. Im ganzen Freistaat Sachsen wurden im Jahr 2009 71 678 Wirbeltiere in Tierversuchen eingesetzt, davon allein die Hälfte im Rahmen der biologischen Grundlagenforschung und 3 270 Tiere bei der studentischen Ausbildung.

Dies ist ein weiterer Anstieg von Versuchstieren! Damit hat sich die Situation gegenüber den Vorjahren sogar noch verschlechtert! Höchste Zeit also, das Thema Tierversuche wieder stärker in den Focus der Öffentlichkeit zu stellen. Die Förderung von Alternativmethoden hat dabei absolute Priorität. Der Deutsche Tierschutzbund hat bereits vor mehr als 20 Jahren in seiner Akademie für Tierschutz in Neubiberg die Grundlagen dafür gelegt.

Die jetzigen Aktivitäten der EU werden, so ist zu erwarten, auf den Widerstand der Tierversuchslobby treffen. Deshalb ist es dringend erforderlich, dass wir Tierschützer Flagge zeigen. In vielen Bereichen existieren bereits anerkannte Alternativen zum Tierversuch. Fordern wir also jetzt konsequent den Ausstieg aus der Versuchstierqual. Denn „Gemeinsam retten wir Leben“!.

September 2010


• Zur Situation der Hundewiesen in Chemnitz

Immer wieder ging in den letzten Monaten beim Tierschutzverein Chemnitz Kritik zu den in der Stadt Chemnitz ausgewiesenen Hundewiesen ein. Das war dem Vorstand Anlass, einmal alle Hundewiesen zu überprüfen und nach einheitlichen Kriterien zu bewerten. Voranzustellen ist, dass die Einrichtung der Hundewiesen vor 8 Jahren durch den TSV initiiert wurde. Die Grundstücke sind allesamt in städtischem Besitz und die Pflege obliegt dem Garten-, Friedhofs- und Forstamt der Stadt Chemnitz.

Bei rund 250 000 Einwohnern mit 7 500 steuerlich erfassten Hunden können 20 Hundewiesen im Stadtgebiet von Chemnitz nicht ausreichen. Auch sind die Wiesen ungleichmäßig verteilt, so dass in Stadtteilen wie Beimler- und Yorck-Gebiet vergeblich nach einer Hundewiese Ausschau gehalten wird. Die Liste der Hundewiesen ist über die Internetseite der Stadt Chemnitz abrufbar. Allerdings ist es in der Praxis nicht so leicht, an Hand der Ortsangabe die Wiesen auch wirklich zu finden. Eine Präzisierung ist deshalb dringend notwendig, sollte aber nicht das Problem sein. Hilfreich wären Hinweisschilder an Hauptwegen oder Parkzugängen mit der Aufschrift „Zur Hundewiese“.

Alle Hundewiesen, eine haben wir aber nicht gefunden, wurden mit jeweils einem Schild mit weißer Schrift auf grünem Grund als Hundewiese ausgewiesen. In einigen wenigen Fällen hatten Witterung und Vandalismus Spuren an den Schildern hinterlassen, so dass eine Erneuerung routinemäßig ansteht. Kritisch ist zu bemerken, dass die meisten Schilder falsch aufgestellt sind. Fast immer stehen sie in der Mitte der Wiese, wahrscheinlich um Schilder zu sparen. Richtig wäre es aber, am Beginn der Wiese die Schilder aufzustellen. So hätten auch Radler, Inlinefahrer und Fußgänger die Möglichkeit, sich auf evtl. auf der Wiese tobende Hunde einzustellen. Dies sollte unbedingt behoben werden. Es wäre ein wichtiger Schritt, unliebsame Kontakte zwischen Hundebesitzern und sonstigen Nutzern von Wiesen und Parkanlagen zu vermeiden.

Vorbildlich sind alle Hundewiesen mit Abfallbehältern ausgestattet. Zum Zeitpunkt der Kontrolle waren auch alle Behälter regelmäßig geleert. Auf mehreren Hundewiesen fanden sich trotzdem zahllose Kothaufen. Offensichtlich missbrauchen einige Hundehalter die Wiesen als Hundetoiletten. Damit vermindert sich der Wert der Wiesen für viele Hundehalter stark, denn die Begehbarkeit wird erheblich eingeschränkt. Außerdem steigt auch das Risiko der Übertragung von Darmparasiten. Die Beseitigung der Hinterlassenschaften unserer Vierbeiner ist auf der Hundewiese genau so notwendig und auch Tierhalterpflicht wie auf sonstigen Straßen, Wegen und Plätzen.

An vielen Hundewiesen sind auch Sitzgelegenheiten vorhanden, wobei hier und da etwas Farbe oder auch ein neues Brett notwendig wären.
Die Wiesen selbst waren in unterschiedlichem Pflegezustand. Der überwiegende Teil der Wiesen war vor einiger Zeit gemäht wurden, nur eine war völlig zugewachsen und kaum nutzbar.

Die Größe der Wiesen war in den meisten Fällen ausreichend. Allerdings, und das erscheint uns als Hauptproblem der Hundewiesen in Chemnitz, sind sie in vielen Fällen unmittelbar an viel befahrenen Straßen oder sogar zwischen Straße und Straßenbahntrasse angeordnet, ohne Einzäunung. Ein ausgelassen spielender Hund ist hier echt in Gefahr! Und umsichtige Tierhalter werden solche Wiesen von vornherein meiden! Gerade hier, aber auch an Radwegen oder an Parkwegen könnte mit halbhohen Zäunen oder einer Heckenpflanzung eine deutliche Aufwertung erfolgen. Die Sicherheit für die Hunde, aber auch für Spaziergänger und Radfahrer, ließe sich deutlich erhöhen.

Die Ergebnisse der Kontrollfahrt werden in Kürze dem Ordnungsdezernat der Stadtverwaltung Chemnitz vorgetragen. Ziel ist es, die bestehenden Hundewiesen qualitativ aufzuwerten und an Schwerpunkten neue Wiesen auszuweisen.

September 2010


• Botanischer Garten in Chemnitz vor dem Aus

Mit großer Sorge verfolgt der Tierschutzverein Chemnitz und Umgebung e.V. die Absichten der Stadt Chemnitz, finanzielle Mittel und Personalbestand des Botanischen Gartens drastisch zu kürzen. Seit Gründung vor 20 Jahren verbindet der Tierschutzverein eine intensive Zusammenarbeit mit dem Botanischen Garten (früher Schulbiologiezentrum) an der Leipziger Straße. Gemeinsame Projekte auf dem Gebiet des Tier-, Natur- und Umweltschutzes sind Ausdruck im gemeinsamen Anliegen der Mitarbeiter und vieler ehrenamtlicher Helfer beider Einrichtungen, in einer traditionell industriell geprägten Region den Fragen der Ökologie Gehör zu verschaffen. Der Botanische Garten hat in der Vergangenheit Beachtliches auf dem Gebiet der Umweltbildung geleistet und stets Anerkennung und Respekt weit über die Stadtgrenzen hinaus erarbeitet. Dies darf nicht geopfert werden!

Der Tierschutzverein Chemnitz unterstützt deshalb von ganzen Herzen die begonnene Unterschriftenaktion zum Erhalt des Botanischen Gartens und ruft alle Mitglieder, Freunde und Unterstützer auf, sich daran zu beteiligen, sofern sie Einwohner der Stadt Chemnitz sind. Das u.a. Formular bitte komplett ausfüllen, damit die Unterschrift nicht ungültig wird. Bitte auch nur auf einer Liste eintragen. Jede Unterschrift ist wichtig! Deshalb Familienmitglieder, Kollegen, Nachbarn und Freunde ansprechen und die Liste an den Botanischen Garten oder den Tierschutzverein bis spätestens 18.09.2010 zurückschicken. Vielen Dank!

Download Formular für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Chemnitz
Download Formular für Kinder
Download Formular für Bürgerinnen und Bürger des Chemnitzer Umlandes

August 2010



• Gelungener Auftakt für Spendenaktion

Ein neues Tierrettungsfahrzeug für das Tierheim Chemnitz – jedes Mal, wenn Tierheimleiter Jens von Lienen am 16 Jahre alten Transporter vorbeigeht weiß er, es ist die nächste große Ausgabe des Vereins. Aber 20 000 EUR, so viel wird die Neuanschaffung wohl kosten, ist eine Stange Geld. Fünf Mal ist das Altfahrzeug um den Erdball gefahren. Es hat sich wahrlich den Ruhestand verdient! Unendlich viele Hunde, Katzen und Kleintiere wurden damit transportiert, ganz zu schweigen von den Futterbergen aus den Spendenboxen der Supermärkte …

Anläßlich des Tages der offenen Tür am 19.06.2010 begann eine Spendenaktion zur Anschaffung eines Neufahrzeuges. Die ersten 1000,- EUR überbrachte Frau Seidel, Vorstandsmitglied des Deutschen Tierschutzbundes, im Auftrag des Präsidenten des DTB, Herrn Wolfgang Apel. Es folgten zahlreiche Kleinspenden und natürlich alle Erlöse an den verschiedenen Ständen und Stationen des Tierheimfestes. Mitglieder des Vereins steuerten allein mehr als 40 Kuchen und Torten zur Kaffeetafel bei!

Am Ende konnte Schatzmeisterin Steffi Scheffler einen Spendenerlös von rund 3 500,- EUR verkünden! Ein tolles Ergebnis. Danke allen Spendern und Helfern. Und ein bisschen hellt sich die Stirn des Tierheimleiters auf, wenn er jetzt an seinem „Rentner“ vorbeigeht. Dessen Ruhestand ist ein ganzes Stück näher gerückt. Und dem Tierschutzverein Chemnitz ist nicht bange, mit vielen helfenden Händen und der Großherzigkeit der Tierfreunde aus nah und fern den restlichen Betrag zu stemmen… Wir freuen uns über jede Hilfe. Danke! Juli 2010



• Politiker zu Besuch im Tierheim Chemnitz

Tierschutz neu denken – unter diesem Motto setzt sich die Fraktion der Grünen seit Jahren für eine grundhafte Reformierung des Tierschutzgesetzes ein. Jetzt haben auch andere Parteien erkannt, welchen Stellenwert der Tierschutzgedanke in der Zwischenzeit in der Gesellschaft erlangt hat. Und schließlich sind Tierschützer potentielle Wähler …

Der Vorstand des Tierschutzvereins Chemnitz hat sich sehr darüber gefreut, zum Tag der offenen Tür am 19.06.2010 unter den vielen Gästen auch die tierschutzpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Frau Hanka Kliese, begrüßen zu dürfen. Geduldig hörte sich die Landespolitikerin die Probleme und Sorgen der Tierschützer an. Und natürlich drehte sich wieder viel um die Finanzierung der Tierschutzarbeit.

Nur drei Tage später, am 22.06.10, besuchte die Landtagsabgeordnete Karin Kagelmann von der Links-Fraktion das Tierheim Chemnitz. Frau Kagelmann, ebenfalls in ihrer Partei für Tierschutzfragen zuständig, zollte dem Verein große Anerkennung für den Zustand des Tierheimes. Sie erhielt umfassenden Einblick in die vielfältigen Tätigkeitsfelder des Tierschutzvereins und zeigte sich beeindruckt davon, wie es in Chemnitz gelingt, ehrenamtliches Engagement und hoheitliche Pflichtaufgaben der Stadtverwaltung miteinander in Einklang zu bringen.

Auch aktuelle Rechtssetzungsvorhaben wie Vereinsklagerecht, Fundtierverordnung, Heimtiergesetz und die Novellierung des Tierschutzgesetzes wurden diskutiert. Die Gespräche erbrachten aber auch viele Anregungen für die Vereinsarbeit. Deutlich wurde besonders, dass die Lobbyarbeit der Tierschützer in Sachsen insgesamt verstärkt werden muss.

Juli 2010




• Tierschützer und Lokalpolitiker von Bündnis 90/Die Grünen beraten zum Tierschutz

Auf Einladung der Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen kam es am 07.06.10 zu einem Gedankenaustausch mit Vertretern verschiedener Tierschutzvereine aus der Region Chemnitz. In kurzen, aber umso prägnanteren Worten stellte Frau Bundestagsabgeordnete Kurth die rechtliche Situation des Tierschutzes in Deutschland und das Engagement ihrer Partei auf diesem Gebiet vor. Mit einem Positionspapier für mehr Tierschutz im Alltag der Stadt Chemnitz griffen die Lokalpolitiker eine Vielzahl von Problemen der Tierschützer auf, so auch Fragen zum Leinenzwang für Hunde, das Verbot der Wildtierhaltung in Tierheimen und die bessere Finanzierung der Tierheimarbeit. Ergänzt wurden die zahlreichen Wortmeldungen von Beiträgen des ebenfalls anwesenden Amtstierarztes Dr. Kern. Auf Vorschlag des Tierschutzvereins Chemnitz u.U. e.V. werden die Abgeordneten einen Antrag in den Stadtrat zur Bildung eines Tierschutzbeirates einbringen, in dem Politiker, Tierschützer und Mitarbeiter der Verwaltung brennende Tierschutzfragen diskutieren sollen.

Insgesamt ein sehr hoffnungsvoller Abend für den Tierschutz in Chemnitz.

Juli 2010



• Tierschutzlehrpfad entsteht im Tierheim Chemnitz

Anfang Juni 2010 wurde im Tierheim mit dem Aufbau eines Tierschutzlehrpfades begonnen. Als erstes wurden Hinweistafeln und Nisthilfen für höhlenbrütende Singvögel und Fledermäuse installiert. In Kürze werden Lehrtafeln zum Umgang mit aufgefundenen Jungtieren folgen. Bereits Anfang des Jahres wurden an verschiedenen Stellen des Tierheimgeländes Nistkästen angebracht. Ein Großteil von ihnen wurde sofort bezogen, vor allem von Kohl-und Blaumeisen.

Durch die intensive Durchforstung der an das Tierheimgelände angrenzenden Waldstücke sind viele Nistmöglichkeiten verlorengegangen. Die Eingriffe in die Baumsubstanz mittels Großtechnik haben dem als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesenen Gebiet Pfarrhübel einen schweren ökologischen Schaden zugefügt. Einmal mehr wird deutlich, dass eine schonende Waldbewirtschaftung ein Gebot der Zeit und des aktiven Natur- und Artenschutzes ist.

Juli 2010


• Impressionen vom Tag der offenen Tür

 
Ab um 10 strömten die Besucher ins Tierheim. An Attraktionen wurde einiges geboten, unter anderem auch Kamelreiten.
Gebrauchtes Tierzubehör konnte günstig vom Tierheim erworben werden. Der Erlös daraus kommt direkt den Tieren zugute.
Fressnapf feierte gemeinsam mit uns das 20jährige Bestehen mit Hüpfburg, Glücksrad und Kinderschminken.
Die Tierheimeigenen Ziegen durften gestreichelt und gefüttert werden.
Neben Fressnapf waren auch die Boutique Edelschnauze sowie der Pflanzenstand Richter zugegen.
Auch die Frettchenfreunde e.V. waren wie in den vergangenen Jahren mit am Start.
Ab um 11 wurde das Dromedar von 2 Ponys abgelöst.
An der Bastelstraße konnten sich kleine und große Besucher über artgerechte Tierhaltung informieren und ihr Wissen testen.
11 Uhr fand die Vorführung der Diensthundestaffel Chemnitz statt.
Unter anderem wurde eine Verfolgungsjagd nachgestellt, bei der der Diensthund ganze Arbeit leistete.
Im Tierschutzgebäude fand unter dessen eine Informationsveranstaltung für die Gründungsmitglieder des Vereins sowie Vertreter der Parteien und der Stadtverwaltung statt. Leider blieben letztere unentschuldigt aus.
Natürlich kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Am Kuchenbasar, Grillstand, Fischwagen, Gulaschkanone und Eisverkauf konnte jeder Hunger gestillt werden.
Das größte Interesse wurde den Tierheimtieren gewidmet, so soll es ja auch sein.
Zwei weitere Höhepunkte des Tages waren die Vorstellungen der Hundeschule familiaris (Bild) und des Hundesportvereins Borna.
Im Festzelt wurden einige Tierheimhunde näher vorgestellt.
Die letzte Vorstellung des Tages war noch einmal ein ganzer Erfolg. Sehr eindrucksvoll gab die Rettungshundestaffel des DRK einen kleinen Einblick in ihre Arbeit.
Wir möchten uns bei allen freiwilligen Helfern, Unterstützern, Sponsoren und den vielen Spendern bedanken. Ohne eure Hilfe wäre das Tierheimfest nur halb so schön geworden. Vielen vielen Dank!

Juni 2010

• 16 Welpen ausgesetzt

Im Tierheim Chemnitz gibt es zur Zeit einen richtigen Hundekindergarten. Insgesamt 16 Welpen wurden in den letzten Wochen in Chemnitz ausgesetzt
und werden nun im Tierheim aufgepäppelt.

Die ersten 4 Welpen waren gerade mal einen Tag alt, als sie in einem
Pappkarton am Tierheim abgestellt wurden. Die Überlebenschancen der
Kleinen standen nicht sonderlich gut. Zum Glück wurde schon am nächsten Tag
eine Amme gefunden, die die Kleinen aufnahm und zusammen mit ihrem
eigenen Welpen großzog.

Am 11. und 12. Juni wurden je 6 Welpen in Hauseingängen gefunden.
Glücklicherweise waren die jungen Hunde bereits 6 Wochen alt, sodass sie
einfach zu den anderen Welpen gesetzt werden konnten.

In zwei Wochen sind die Welpen alt genug und können in ein neues Zuhause vermittelt werden. Die künftigen Besitzer warten schon sehnsüchtig auf diesen Tag.



Juni 2010


• Eingangszone Tierheim wird umgestaltet

Vor geraumer Zeit begannen im Eingangsbereich des Tierheimes Chemnitz Abrissarbeiten. Die noch aus der Nutzungszeit des Geländes als Landwirtschaftsbetrieb stammenden Lagerräume werden schrittweise zurückgebaut. Die Bausubstanz hat im letzten Winter stark gelitten, so dass Einsturzgefahr bestand. Der Abriss erfolgt durch Mitarbeiter des Tierheimes, freiwillige Helfer und eine Spezialfirma.

Juni 2010


• Tierschutzverein Chemnitz und „Tiere in Not“ an einem Tisch

Am 09.04.2010 trafen sich Vorstandsmitglieder beider Chemnitzer Tierschutzorganisationen zu einem Arbeitsgespräch im Tierschutzzentrum „Franz von Assisi“. Im Mittelpunkt standen Fragen der Finanzierung der Tierschutzarbeit sowie Absprachen zum gemeinsamen Handeln aller Tierschützer im Raum Chemnitz. Es wurde vereinbart, die Gespräche zu intensivieren, um Probleme und Befindlichkeiten zwischen den Vereinen künftig noch schneller ausräumen zu können. Die Gespräche verliefen in offener und ehrlicher Atmosphäre und erbrachten eine Reihe von Ansätzen zum künftigen  Zusammenwirken der beiden Vereine.

Juni 2010

• 19. Juni 2010 Tag der offenen Tür im Tierheim Chemnitz mit Festprogramm 20 Jahre
       Tierschutzverein Chemnitz & Umgebung e.V.

Die Vorbereitungen sind angelaufen – 2010 feiert unser Verein sein 20jähriges Bestehen. Das wollen wir mit Mitgliedern, Freunden und Sponsoren gebührend begehen. Mit einem vielfältigen Programm wollen wir zeigen, was sich in diesen Jahren auf dem Gebiet des Tierschutzes bewegt hat. Wenn Sie uns dabei unterstützen wollen oder Ideen haben, so lassen Sie uns das wissen. Auch wenn Sie uns bei der Ausstattung der geplanten großen Tombola behilflich sein könnten, wäre uns das hilfreich. Über den Stand der Vorbereitungen werden wir an dieser Stelle regelmäßig berichten.

Mai 2010


• Kennzeichnungspflicht für Hunde in Großbritannien

Das Königreich plant die Einführung der Kennzeichnungspflicht für Hunde mittels Mikrochip. Mit dieser Maßnahme soll die Identifikation von sogenannten gefährlichen Hunden bei Zwischenfällen erleichtert werden. Außerdem soll die Rückgabe von entlaufenen Tieren an die Besitzer beschleunigt werden. Der Tierschutzverein Chemnitz u.U. e.V. war einer der ersten Tierschutzvereine in Deutschland, der mit der elektronischen Kennzeichnung aller in seinem Tierheim aufgenommenen Fundhunde begann. Außerdem werden alle Hunde im Zentralen Haustierregister angemeldet. Die Zahl der erfolgreichen Identifikationen von Hunden hat sich durch den Mikrochip in den letzten Jahren beständig erhöht. Der Chemnitzer Tierschutzverein hat deshalb immer wieder darauf hingewiesen, wie bedeutsam die Einführung der Kennzeichnungspflicht für den Betrieb von Tierheimen in Deutschland wäre. Mit diesem Schritt könnte die Verwahrdauer von Hunden deutlich verkürzt werden, was zu einer erheblichen Kostenreduzierung für die Vereine führen würde.

Mai 2010


• Meißner Widder ist bedrohte Haustierrasse 2010

Erstmals wurde jetzt von der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH) eine Kaninchenrasse mit diesem zweifelhaften Titel geehrt. Beim Meißner Widder handelt es sich um eine 4,5-5,5 kg Rasse mit 36-42 cm langen Ohren in verschiedenen Farbschlägen. Hauptzuchtgebiet war schon immer Sachsen. Trotzdem gab es 1976 weniger als 50 registrierte Zuchttiere. Heute sind die Bestände wieder auf etwa 500 Tiere angewachsen und werden von ca. 160 Kaninchenfreunden im ganzen Bundesgebiet gehalten. Für die Haltung dieser Rasse ist ein weiträumiger Auslauf mit mehreren verschieden hoch angebotenen Liegebereichen unverzichtbar. Weiterführende Hinweise zu bedrohten Haustierrassen sind abrufbar unter www.g-e-h.de .

Mai 2010


• Stierkampf in Katalonien vor dem Aus?

Kaum zu glauben, aber Spanien steht auf gegen die Barbarei des Stierkampfs! Kürzlich stimmte das katalanische Regionalparlament mit 67 zu 59 Stimmen für die Annahme eines Volksbegehrens zum Verbot der Stierkämpfe. Damit ist der Weg frei für das Gesetzgebungsverfahren. Bereits jetzt haben sich 80 Gemeinden in Spanien zu „stierkampffreien Zonen“ erklärt. Auf den Kanaren sind die blutigen „corridas“ schon seit 1991 verboten. Die Entscheidung in Barcelona könnte für ganz Spanien zum Wendepunkt werden. Von größter Bedeutung, das zeigen die Ferieninseln der Kanaren, ist dabei ein konsequenter Boykott des Stierkampfes durch die Touristen. Deshalb gilt: Spanien ja, Stierkampf nein!


• Dachs ist Tier des Jahres 2010

Bereits seit mehr als einem Jahrzehnt ist der Dachs das Logo des Tierschutzvereins Chemnitz und Umgebung e.V. Jetzt würdigen auch die Naturschutzverbände die Rolle des Dachses als Charaktertier und erklärten ihn zum Tier des Jahres 2010.

Informationen zur Biologie und zur Gefährdung des Dachses durch die Jagd finden Sie auf dieser Seite unter
FAQ Dachs
.


• Neue Terrarien für Reptilien im Tierheim Chemnitz

Schildkröten gehören schon seit Jahren zu den Pfleglingen im Tierheim. Besonders Wasserschildkröten waren betroffen. Einige Tiere wurden in städtischen Teichen aufgegriffen. Andere von ihren Besitzern abgegeben, nach dem die Tiere eine stattliche Größe erreichten und das Becken viel zu klein und ständig mit Kot verschmutzt war. Mehrfach musste das Tierheim Chemnitz aber in letzter Zeit auch Echsen und Riesenschlangen aufnehmen.

Zur Zeit beherbergt es eine Bartagame. Diese Echsen leben in 7 Arten in Australien, sind Allesfresser und zeichnen sich durch viele Stacheln auf Rumpf, Beinen und Schwanz aus.

Aus einer verwahrlosten Wohnung wurde zudem ein stark unterkühlter
Königspython (Python regius) geborgen, von seinem Besitzer einfach zwischen Müll und Dreck zurückgelassen. Diese außerordentlich anpassungsfähige Riesenschlange bewohnt die Tropen West- und Zentralafrikas, ist mit bis zu 2 m Länge und 1-3 kg Körpergewicht eine der kleinsten Riesenschlangen. In Gefangenschaft erreichte der Königspython ein Alter von bis zu 48 Jahren.

Die neuerlichen Einsätze bewogen den Vereinsvorstand, sich mit der Problematik Exotenhaltung verstärkt zu befassen. Als erster Schritt wurden jetzt 2 temperierte Terrarien gekauft bzw. selbst angefertigt. Außerdem gibt es Überlegungen, speziell für solche Tiere Räumlichkeiten auszubauen. Auf Grund der sehr unterschiedlichen Bedürfnisse der Pfleglinge ist der Bau einer solchen Exotenstation aber außerordentlich aufwendig und kostenintensiv.


• Kaufland verzichtet vollständig auf den Verkauf von Eiern aus Käfighaltung!

Trotz Verbotes der Käfighaltung in Deutschland sind Eier aus dieser Haltungsform auf dem Markt. Grund dafür ist, dass in den anderen Staaten der Europäischen Gemeinschaft dieses Verbot erst im Jahr 2012 greift. Unter dem Siegel deutscher Firmen und Eierpackstellen sind nach wie vor Käfigeier aus diesen Ländern auf dem Markt. Es ist deshalb weiterhin wichtig, den am Ei befindlichen Stempel zu prüfen. Und es gilt der Spruch der Tierschützer „Kein Ei mit 3“ – denn die 3 im Stempel steht für Käfighaltung!

Die Entscheidung der Firma Kaufland, bundesweit nur noch Frischeier aus Bio-, Freiland- oder Bodenhaltung anzubieten, ist deshalb von besonderer Bedeutung und verdient unseren Respekt! Es liegt an uns als Verbraucher, solche Aktivitäten zu unterstützen, auch mit dem eigenen Einkaufsverhalten.


April 2010


• EU-Staaten erlassen Fangverbot für Dornhai

Scheinbar in allerletzter Minute haben sich die EU-Staaten zu einem Fangverbot für den Dornhai entschlossen. Aus den Bauchlappen des Dornhais wird die bekannte Schillerlocke hergestellt und die grätenfreien Rückenstücke sind als Seeaal auf dem Markt. Immer wieder haben in der Vergangenheit Tierschutz- und Naturschutzverbände fehlende Kontrollen, zu hohe Fangquoten, zerstörerische Fangmethoden und das Fehlen von Schutzgebieten beklagt. Der WWF mahnt deshalb, solche bedrohten Arten wie Dornhai und Rotbarsch beim Einkauf zu meiden. „Wer heute Dornhai kauft, vergreift sich an den letzten seiner Art“, so WWF-Fischereiexperte Axel Hein.

Der Dornhai (Squalus acanthias) wird bis 1 m lang und 10 kg schwer. Charakteristisches Merkmal ist ein spitzer Dorn vor jeder Rückenflosse. Diese Haiart durchzieht in riesigen Schwärmen („Schulen“) die Weltmeere, hauptsächlich in 50-200 m Tiefe, immer auf der Suche nach Hering, Dorsch, Hornhecht, Tintenfischen, Krebsen und sogar Quallen. Da der Dornhai erst mit über 10 Jahren die Geschlechtsreife erreicht, ist trotz Fangverbot kaum mit einer schnellen Bestandserholung zu rechnen.

März 2010


• Käfighaltung in Deutschland verboten – in der EU aber weiter erlaubt!

Endlich!!! Nach 30 Jahren unermüdlichem Einsatz für ein gesetzliches Verbot der Käfighaltung von Legehühnern hat es der Deutsche Tierschutzbund geschafft! Seit 1.1.2010 ist die Käfigbatterie in Deutschland verboten, nicht jedoch der sogenannte ausgestaltete Käfig. Viele Initiativen waren notwendig, diesen Auswuchs technologischer Tierquälerei zu beseitigen. Begonnen hat alles mit einer Unterschriftensammlung des Ehepaares Rowe in der Innenstadt von München. Der bekannte Journalist und heute noch Redakteur der Zeitschrift „du und das Tier“ und seine energische Ehefrau sammelten in wenigen Wochen mehr als 100 000 Unterschriften! Harvey T. Rowe war es auch, der als Vorsitzender des Tierschutzvereins Starnberg unmittelbar nach dem Mauerfall die Verbindung zu Tierschützern in Chemnitz herstellte. Auch der Tierschutzverein Chemnitz u.U. e.V. beteiligte sich mehrfach mit großen Unterschriften- und Protestaktionen am bundesweiten Kampf der Tierschützer gegen die Käfigbatterien. Bereits 1994 übergab der Verein eine Stellungnahme zum beabsichtigten Umbau des ehemaligen KIM Neukirchen (jetzt Eifrisch)an das Regierungspräsidium Chemnitz und forderte die Umrüstung der Käfig- auf Bodenhaltung. Damals konnte man die Tierschützer noch ignorieren und wieder Käfige in mehreren Etagen in den Hallen einbauen. Jetzt nun ist auch in Neukirchen vor den Toren von Chemnitz Schluss mit dieser Form der Tierquälerei! Protest lohnt sich – auch wenn manchmal ein sehr langer Atem notwendig ist!!!

März 2010


• Tierschutzrechtsfälle jetzt im Netz

Unter www.tierschutz-urteile.de bietet das Land Hessen seit kurzem eine Online-Datenbank zur Recherche von Tierschutzrechtsfällen an. Mit dieser Fallsammlung soll Juristen, Behörden, Vereinen und Privatpersonen Hilfestellung bei vergleichbaren Tierschutzfällen gegeben werden.

Der neue Dienst geht auf eine Initiative der Landestierschutzbeauftragten des Landes Hessen, Frau Madelene Martin zurück.

Der Tierschutzverein Chemnitz u.U. e.V. hat kürzlich in mehreren Diskussionsrunden, so mit Herrn Landtagsabgeordneten T. Günther (FDP), die Schaffung einer solchen Funktion auch für Sachsen angeregt.

08.03.2010


• Endlich Handelsverbot für Robbenprodukte

Im Juli 2009 stimmten die EU-Staaten dem im Mai durch das Europaparlament beschlossenen Handelsverbot für Robbenprodukte einschließlich Ölen, Häuten und Tran zu. Das Verbot trat am 01.01.2010 in Kraft. Ausgenommen sind lediglich Artikel, die von den arktischen Ureinwohnern Inuit erzeugt werden. Die Inuit betreiben keine kommerzielle Robbenjagd.

01.03.2010


• Vor 20 Jahren Neubeginn im Tierschutz
Kurz vor Weihnachten des Jahres 1989 trafen sich 35 Tierfreunde im damaligen Schulbiologiezentrum Leipziger Straße in Chemnitz zu ersten Gesprächen in Vorbereitung der Gründung eines Tierschutzvereins.

Von Anfang an hatte die Gruppe die volle Unterstützung des Deutschen Tierschutzbundes. Bereits im Januar 1990 traf dringend benötigtes Informationsmaterial ein, ebenso wichtige Hinweise zur Zulassung als gemeinnütziger Verein.

Nach mehr als 50 Jahren bot sich damit eine Chance zur freien Tierschutzarbeit in Chemnitz. Der Gedanke des vereinsorganisierten Tierschutzes hatte zwei Diktaturen überlebt. Die Grundlagen für einen Neuanfang wurden in den spannenden Wirren des Wendeherbstes gelegt.

20.01.2010


• Informationsveranstaltung für Gassigeher

Am 06.02.2010 fand im Tierheim Chemnitz der erste Fortbildungstag für Tierfreunde statt, die in ihrer Freizeit Hunde ausführen, eben Gassigeher genannt.
20 Männer, Frauen und Jugendliche nahmen am Lehrgang teil, der sich aus einem theoretischen und einem praktischen Teil zusammensetzt. Vier Stunden Wissensvermittlung, Vorführungen und Wissenstest forderten nicht nur die ehrenamtlich tätigen Helfer, sondern auch Vereinsvorstand und Tierheimpersonal.


Organisiert und durchgeführt wurde die Schulung von Steffen Mehl,
Roland Henz und Antje Schmidt.
Rund 25 freiwillige Gassigeher fanden sich ein, um mehr über das Verhalten
der Hunde und Gehorsamsübungen zu erfahren.
Auch die eigenen Hunde waren mit dabei.
Für das leibliche Wohl war mit Kaffe und Kuchen gesorgt.
Jetzt wird alles nochmal kurz erklärt ...
... dann geht es los.
"Wie hole ich einen Hund aus dem Zwinger, ohne das er ausbüxt?"
Jetzt wird alles praktisch vorbeführt ...
... Übung Leinenführigkeit
... Übung Platz
"Jetzt soll mal jemand anderes das machen." Und tatsächlich, es klappt gut.

Zum Schluss gabs noch eine Urkunde und eine Teilnahmebescheinigung,
amtlich unterzeichnet vom Veterinäramt.

   
Besonderer Dank gebührt dem Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt der Stadt Chemnitz, das mit Frau Dr. Richter vertreten war. Die Ausstellung einer Teilnahmebescheinigung für unsere Gassigeher durch das städtische Veterinäramt bescheinigte den Veranstaltern zudem eine gute Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung.
Die große Resonanz der Helfer hat den Vereinsvorstand bewogen, weitere Schulungstage durchzuführen. Der genaue Termin für eine 2. Veranstaltung steht noch nicht fest. Er wird im Foyer des Tierheimes ausgehangen. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Registrierung als Gassigeher und die Eintragung in einer Teilnehmerliste. Zur Zeit unterstützen fast 100 Tierfreunde den Verein als Gassigeher.

Wir möchten allen für die Teilnahme danken und hoffen, es hat euch so viel Spaß gemacht wie uns.
   
08.02.2010

 

• Erste Bewohner beziehen neue Großtierstation im Tierheim Chemnitz
Sechs Wochen nach Fertigstellung der Großtierstation, kurz vor Weihnachten und
Einbruch der arktischen Kältewelle, bezogen vier Zwergziegen aus Bernsdorf
(Kreis Zwickauer Land) das neue Objekt. Sie sind die ersten Bewohner des
Stallgebäudes, das mit Hilfe des Freistaates Sachsen im November 2009 seiner
Bestimmung übergeben werden konnte. Durch Gerichtsentscheid mussten die
bisherigen Besitzer die Tierhaltung auf einem Pachtgrundstück auflösen. Dank der
Existenz der Großtierstation blieb den Tieren die Schlachtung erspart. Sie suchen
jetzt für 2010 ein neues Quartier. Wer kann helfen? Danke auch den ehemaligen
Tierhaltern, die uns das gesamte Zubehör zur Ziegenhaltung überließen!

20.01.2010


• Tierheim Chemnitz an Auflösung einer Massenhundehaltung beteiligt
Der Hilferuf des Landestierschutzvereins erreichte das Tierheim Chemnitz mitten in den Dreharbeiten für die
Fernsehsendung „Tierisch tierisch“. Über einhundert
Jack-Russel-Terrier sollten auf einem Grundstück in der Nähe von Bautzen durch den Amtstierarzt beschlagnahmt werden. Nicht artgerechte Haltung mit all seinen Begleiterscheinungen für Mensch und Tier! Das überforderte die Tierschützer in der
Lausitz und auch das örtliche Veterinäramt. Überregionale Hilfe musste helfen. Und
viele sächsische Vereine halfen, bewiesen, wie wichtig Solidarität unter
Tierschützern ist! Eine ganze Flotte von Tierrettungsfahrzeugen aus Annaberg, Chemnitz, Plauen und so weiter rückte Anfang Dezember an, um die Hunde in die heimischen Tierheime zu überführen. 8 Tiere kamen nach Chemnitz und
wurden bei ihrer Ankunft im Tierheim sofort in die Fernsehsendung„Tierisch tierisch“ integriert. In der Zwischenzeit haben alle Tiere neue Besitzer gefunden.

17.01.2010


• Tierheimkalender war großer Erfolg
Erstmals wurde für 2010 ein eigener Tierschutzkalender produziert. Stars des Kalenders waren natürlich unsere Tierheimbewohner. Möglich wurde das Projekt durch unsere Fotografin Stefanie Vogl und die Herstellungsfirma EL
und KA Mediensystem GmbH. Dafür recht herzlichen Dank im Namen des Vorstandes und vieler Tierfreunde, die den Kalender käuflich erwarben. Für 2011 soll an das Projekt angeknüpft werden. Zusätzlich zu den Tierfotos wird es dann auf jeder Seite auch noch Hinweise zu Grundfragen des Tierschutzes geben. Nochmals herzlichen Dank!

08.01.2010


• Wir bei "Tierisch, tierisch"
Ein Fernsehteam des MDR besuchte anlässlich der Sendereihe "Tierisch, tierisch!" kürzlich unser Tierheim. Die Sendung wurde am 30.12.2009 um 19:50 Uhr im MDR ausgestrahlt.

Schauen Sie sich den Bericht an und erhalten Sie einen kleinen fotografischen Einblick in die Dreharbeiten.


Zum Abspielen unten links auf die
Playtaste (Pfeil) klicken

  In der Woche vom 01.12. bis 06.12.2009
besuchte das Team von
"Tierisch Tierisch!" das Tierheim Chemnitz, um in der Silvester-Ausgabe im
MDR-Fernsehen einige Tiere vorzustellen.
  Das Wetter spielte mit und bescherte
allen Beteiligten einen reibungslosen
Drehtag.
  Selbst die machmal etwas aufgedrehten
Hunde, zeigten sich von ihrer
Schokoladenseite und waren für einfach
alles zu begeistern.
Als wüssten sie worum es hier geht.
  Es wurden unter anderem Pudelmischling
Detlef, Schäferhundmix Kasper,
Airedale-Mix Carlo, die Degu-Bande und
Katze Minka aufgenommen.

Die Tiere haben alle super mitgearbeitet
und haben auch den kleinen
Agility-Parkour zum Leben erweckt.
  Es entstanden unter anderem Aufnahmen
im Slalomlauf, beim Hürdenspringen, beim
Tunneldurchlauf und auf dem
Hundelaufsteg.

Das wurde natürlich alles akribisch
vorbereitet, damit es hinterher im
Fernsehen leicht und lustig aussieht.
  Obwohl um die Tiere herum viele
Menschen mit eigenartigen
Gerätschaften standen, blieben die
Meisten unbeeindruckt und folgten
den Kommandos der Mitarbeiter.
  Klare Anweisungen erleichterten die
Dreharbeiten für alle Beteiligten.
  Bei den Renn- und Spielaufnahmen
hatten die Hunde den meisten Spaß.
  Kleine Kunstpausen wurden natürlich
auch eingehalten.
  Nach der Pause kann's auch gleich
weiter gehen.

Obwohl mit Carlo der Slalom am Tag zuvor
noch fleißig geübt wurde, ließ er sich bei
den Dreharbeiten dann doch etwas
bitten.

Der typische Vorführeffekt.
  Jeder Blickwinkel und jede Perspektive
wurde ausprobiert. Damit die Hunde
dabei auch in die gewollte Richtung
schauen, wurden vom Kamerateam die
interessantesten Geräusche produziert,
die man leider auf einem Foto nicht
hören kann.
  Besonderes schauspielerisches Talent
bewies unser Schäferhund Zido.

Mit voller Begeisterung stieg er in den
"Tierisch Tierisch!"-Transporter um es
sich darin gemütlich zu machen und
nett in die Kamera zu schauen.
  Auch als die Aufnahme einige Male
wiederholt wurde, stieg Zido ganz
professionell immer wieder ein und
benahm sich wie ein Weltstar.
  Bei der Präsentation der tierischen
Charaktere war vor allem Redegewandheit
gefragt.

Da war so mancher Mitarbeiter
aufgeregter als der Vierbeiner.
  Die einzelnen Vorstellungen der Hunde
mit Uta Bresan liefen dank der guten
Vorbereitungen des Filmteams und der
Tierheim-Mitarbeiter schnell ab.

Und das war auch gut so, denn die Kälte
setzte mit späterer Stunde immer mehr
zu.
  Da waren die Katzenaufnahmen vor dem
wärmenden Kamin eine wohltuende
Arbeit.

Nur die Katzen waren etwas
eingeschüchtert von dem ganzen Trubel
um sie herum.
  Ein kleines Highlight an den Drehtagen
war die Vorführung des Rudelverhaltens
unter den Tierheimhunden.
  Die 10 Hunde freuten sich über den
zusätzlichen Freilauf am Tag, zumal die
normalen Gassigeh- und Öffnungszeiten
wegen der Dreharbeiten verkürzt werden
mussten.
  Und schließlich wurden auch die
Streicheleinheiten für die
Hauptdarsteller nicht vergessen.
  Das Tierheim Chemnitz bedankt sich ganz
herzlich beim ganzen Team von
"Tierisch Tierisch!" und dem MDR für die
Vorstellung der Tierheimbewohner zur
666. Sendung!

Wir wünschen außerdem einen guten
Rutsch ins neue Jahr und weiterhin viel
Erfolg bei den nächsten 666 Folgen.