• Diskussion um ein neues
Jagdgesetz in Sachsen in
der Endphase
• Widerstand gegen neue
Hühnermassenhaltungen
in Sachen wächst
• Der andere Zirkus
• Tierheim übernimmt 16
Hunde aus Massenhaltung
• Für ein neues
Tierschutzgesetz!
• Volkssolidarität spendet
dem Tierheim
• Nächste Gassigeher-
schulung am 29.10.2011
• Hundewanderung im
Tierheim Chemnitz
• Hundewanderung am
25.09.2011
• Auslandstierschutz ja –
Hundehandel nein!
• Tipps zum Tierschutz
im Ausland
• Odyssee mit Happy End
• Tierheimautos erstrahlen
in neuem Glanz
• Pünktlich zum Sommer
• Chippflicht ab Juli 2011
• Tierschützerin jetzt
First Lady
• Nächste Gassi-
geherschulung am 20.08.11
• Katze mit Jungtier auf dem
Sperrmüll entsorgt
• Shanti-Ich hab schon die
halbe Welt gesehen
• Taubenhaus auf dem
Tierheimgelände
• Jungvogel gefunden?
• Exotischer Neuzugang
• Klonfleisch ohne
Kennzeichnung
• Bundestag läßt Pferde
leiden
• Gassigeherschulung am 4.6.
• Luchs Wildtier des Jahres
• Operation gut überstanden
• Beagleclub Deutschland
spendet für Fanny
• Alle lieben Fanny
• Kaninchen an
Hauptstraße ausgesetzt
• Ständerhaltung von
Pferden tierschutzwidrig
• Vorstand im Gespräch mit
grünen Stadtratsfraktion
• Änderungen in der
Hundesteuersatzung
• "Tierisch, tierisch"
im Tierheim Chemnitz
• Fördermittel für
2011 angehoben
• Spendenaktion im
Fressnapf Zschopauer Str.
• Fressnapf spendet
Weihnachtsleckereien
• Igelhilfe – gewusst wie
• Die neuen Tierheimkalender
sind da!
• Werbepartner für
Tierheimmobil gesucht
• Städte wollen Kastrations-
pflicht für Katzen
• Schluss mit Pferdebrand
in Deutschland!
• Wieder Tiere vor dem
Tierheim ausgesetzt
• Ende des Stierkampfs
greifbar nahe
• EU will Anzahl der
Tierversuche reduzieren
• Zur Situation der
Hundewiesen in Chemnitz
• Botanischer Garten in
Chemnitz vor dem Aus
• Gelungener Auftakt für
Spendenaktion
• Politiker zu Besuch im
Tierheim Chemnitz
• Tierschützer und
Lokalpolitiker von
Bündnis 90/Die Grünen
beraten zum Tierschutz
• Tierschutzlehrpfad entsteht
im Tierheim Chemnitz
• Impressionen vom
Tag der offenen Tür
• 16 Welpen ausgesetzt
• Eingangszone Tierheim
wird umgestaltet
• Tierschutzverein Chemnitz
und „Tiere in Not“ an einem
Tisch
• 19. Juni 2010
Tag der offenen Tür
• Kennzeichnungspflicht für
Hunde in Großbritannien
• Meißner Widder ist bedrohte
Haustierrasse 2010
• Stierkampf in Katalonien
vor dem Aus?
• Dachs ist Tier des
Jahres
• Neue Terrarien für Reptilien im Tierheim Chemnitz
• Kaufland verzichtet vollständig auf den Verkauf von Eiern aus Käfighaltung
• EU-Staaten erlassen Fangverbot für Dornhai
• Käfighaltung in Deutschland verboten – in der EU aber weiter erlaubt!
• Tierschutzrechtsfälle jetzt im Netz
• Endlich Handelsverbot für Robbenprodukte
• Vor 20 Jahren Neubeginn
im Tierschutz
• Informationsveranstaltung für Gassigeher
• Erste Bewohner beziehen neue Großtierstation im Tierheim Chemnitz
• Tierheim Chemnitz an
Auflösung einer
Massenhundehaltung
beteiligt
• Tierheimkalender war
großer Erfolg
• Wir bei "Tierisch, tierisch!"
| Aktuelle News aus dem Tierheim Chemnitz | |
| • Kältewelle: Tipps für den richtigen Umgang mit Tieren – Tierheime benötigen Hilfe Das Fell reicht als natürlicher Wärmeschutz bei Hunden aus, darauf weist der Deutsche Tierschutzbund hin. „Winterbekleidung" für gesunde Tiere ist unnötig und nicht artgerecht. Allenfalls kranke oder ältere Hunde benötigen eventuell einen tiergerechten Kälteschutz. Kleintiere, wie Kaninchen oder Meerschweinchen, die ganzjährig im Freien gehalten werden, benötigen einen trockenen und gut isolierten Rückzugsort. Bei sehr niedrigen Temperaturen sollten Hunde lieber mehrmals täglich kurz ausgeführt werden. Vor allem mit kurzhaarigen, alten und kranken Hunden ist bei klirrender Kälte und beißendem Wind auf ausgedehnte Spaziergänge zu verzichten. Auf jeden Fall sollte der Spaziergang aber abgebrochen werden, wenn der Hund zu zittern anfängt. In Verbindung mit Nässe setzt auch Hunden die Kälte verstärkt zu. Für viele Hunde ist der Schnee eine „kulinarische" Verlockung. Dennoch ist Vorsicht geboten: Die Kälte und die möglicherweise im Schnee enthaltenen Erreger, Schadstoffe oder Streusalz können zu Erbrechen, Durchfällen bis hin zu Magen- und Darmentzündungen führen. Nach dem Spaziergang sollten die Hunde sorgfältig abgetrocknet und vor Zugluft geschützt werden. Die Pfoten sollten nach dem Spaziergang mit lauwarmem Wasser abgespült werden, wenn sie in Kontakt mit Streusalz gekommen sind. Um die Sicherheit des Hundes in der dunklen Jahreszeit zu gewährleisten, sollten Hundehalter ein Leuchthalsband oder Blinklichter an Halsband oder Brustgeschirr anbringen, sodass die Tiere auch schon aus großer Entfernung von Auto- und Radfahrern gesehen werden können. Kleintiere, wie Kaninchen oder Meerschweinchen, die ganzjährig im Freien gehalten werden, benötigen einen trockenen und gut isolierten Rückzugsort, darauf weist der Deutsche Tierschutzbund hin. Bei extremen Temperaturen sollte der Zugang zum Freien auch mal für ein paar Tage geschlossen werden, kleine elektrische Heizungen können darüber hinaus ebenfalls helfen. Tipps bei Tieren auf der Weide Pferde, Rinder und Schafe können kalte Temperaturen gut vertragen. Bei extremen Temperaturen ist es jedoch ratsam, die Tränken regelmäßig daraufhin zu kontrollieren, ob das Wasser nicht eingefroren ist. Für die Tiere ist zudem ein Witterungsschutz wichtig - mindestens in Form von Windnetzen. Liegeflächen sollten tief eingestreut sein. Quelle: Deutscher Tierschutzbund 31.01.2012 Februar 2012 |
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| • Landesarbeitsgemeinschaft Tierschutz bezieht Position zum Sächsischen Jagdgesetz Am 10.02.2012 findet im Sächsischen Landtag eine öffentliche Anhörung zum Entwurf des neuen Landesjagdgesetzes statt. Die Landesarbeitsgemeinschaft Tierschutz mit Treffpunkt im Umweltzentrum Chemnitz wird durch einen sachkundigen Vertreter des Tierschutzvereins Chemnitz u.U. e.V. ihre Positionen darlegen können. Der TSV betrachtet dies als Erfolg, beweist es doch, dass der organisierte Tierschutz eine gesellschaftliche Größe geworden ist, die man auch im Gesetzgebungsverfahren nicht mehr länger ignorieren kann. Der TSV tritt auch deshalb konsequent für das Verbandsklagerecht für Tierschutzvereine in Sachsen ein. Januar 2012 |
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| • Wechsel an der Spitze des Deutschen Tierschutzbundes Anläßlich der Jahreshauptversammlung des Deutschen Tierschutzbundes im Oktober 2011 in Hannover erklärte der langjährige Präsident des Tierschutzbundes Wolfgang Apel seinen Rücktritt, um Platz zu machen für eine jüngere Generation von Tierschützern. Seine Nachfolge tritt der bisherige Bundesgeschäftsführer Thomas Schröder an. Wolfgang Apel, seit rund 30 Jahren an der Spitze des Verbandes, wird dem Deutschen Tierschutzbund mit seiner Erfahrung als Ehrenpräsident weiter zur Verfügung stehen. Der charismatische Tierschützer Wolfgang Apel wurde durch seine engagierten Fernsehauftritte breiten Teilen der Bevölkerung ein Begriff. Unvergessen ist sein Beitrag in der Fernsehsendung „Auf dem heißen Stuhl“, in dem er sich mit dem sogenannten „Barren“ im Pferdesport auseinandersetzte. Aber auch sein unermüdlicher Kampf gegen Tierversuche, Tiertransporte und die Käfigbatterien für Legehennen haben sein bisheriges Tierschützerleben geprägt. Nicht zu vergessen ist aber auch seine organisatorische Leistung, die nach der politischen Wende in den neuen Bundesländern entstehenden Tierschutzvereine schnell an die Gemeinschaft der im Deutschen Tierschutzbund organisierten gemeinnützigen Vereine heranzuführen. Die bestens vorbereiteten gesamtdeutschen Tierschutztreffen in Neubiberg, Eisenach und Bernau, die zahlreichen Patenschaften zwischen Tierschutzvereinen aus Ost und West und die Ausstattung der Tierheime mit Futter, Medikamenten und einer ganzen Flotte von Tierschutzfahrzeugen sind auf das Engste mit dem Namen Wolfgang Apel verbunden. Die Reihe der Verdienste des scheidenden Präsidenten ließe sich spielend fortsetzen. Auch der Tierschutzverein Chemnitz und Umgebung e.V. war Nutznießer seiner unermüdlichen Bemühungen, den Tieren eine Stimme zu geben. Als erster Verein in Ostdeutschland erhielt Chemnitz einen Tierschutztransporter VW-Polo. Ebenso entstand zwischen Chemnitz und Starnberg die erste innerdeutsche Vereinspatenschaft, die schnell zu Mittel- und besonders Wissenstransfer führte. Wolfgang Apel spielte dabei immer eine herausragende Rolle. Gern erinnern wir uns auch an seine Besuche im Chemnitzer Tierheim, mit denen er uns Mut machte, den Ausbau des Pfarrhübels zum Tierschutzzentrum „Franz von Assisi“ voranzutreiben. Es ist uns deshalb ein Bedürfnis, Ihnen, lieber Wolfgang Apel, öffentlich Danke zu sagen für über 30 Jahre Kampf für Mitgeschöpflichkeit und bessere Rechte unserer Tiere! Gleichzeitig gratulieren wir Thomas Schröder zum eindrucksvollen Vertrauensbeweis der Bundesversammlung des Deutschen Tierschutzbundes und wünschen viel Erfolg im neuen Amt! Der Vorstand des Tierschutzvereins Chemnitz und Umgebung e.V. Januar 2012 |
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| • Das Geschäft mit den Hunden aus dem Ausland boomt! Wer hat nicht schon von ihnen gehört, den Straßenhunden in Süd- und Osteuropa. Viele Tierschutzorganisationen und Privatpersonen versuchen den Tieren zu helfen. Leider ist die gutgemeinte Hilfe nicht immer sinnvoll für die Tiere. Sehr häufig werden ehemalige Straßenhunde nach Westeuropa verbracht und hier weitervermittelt. Bei diesen „Vermittlungen“ wird gezielt mit dem Mitleid der tierlieben Menschen gearbeitet. Die Hunde stammen laut Beschreibung allesamt aus Tötungsstationen und konnten immer gerade noch rechtzeitig gerettet werden. Das mag in vielen Fällen auch stimmen. Nur nachweisen lässt sich das schwerlich und wer sagt dem Käufer, dass sein geretteter Hund nicht aus einer Tötungsstation, sondern aus einer Massenzucht stammt. In den Massenzuchten unserer östlichen Nachbarländer werden Hunde für den Export regelrecht „produziert“. Sicherlich gibt es auch in Deutschland gewissenlose Züchter, doch amtliche Auflagen verhindern größtenteils die Entstehung zu großer Zuchtbetriebe. Die bedauernswerten Hunde werden unter unsäglichen Bedingungen im Hinterhof großgezogen, die Kosten liegen pro Tier und Tag bei wenigen Euro. Die Zuchttiere werden gnadenlos verschlissen und dann entsorgt. Die Welpen werden viel zu früh von der Mutter getrennt und häufig illegal über die Grenze geschafft. Geschwächt und oftmals krank werden die Hunde in Deutschland dann für 250 – 500 € über das Internet oder Zeitungsannoncen gewinnbringend verkauft. Die Rettung von Hunden aus Tötungsstationen ist zweifelsfrei ehrenvoll, aber dennoch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, mit dem sich bedauerlicherweise viele Tierheime und Tierschutzvereine finanziell über Wasser halten. In den Herkunftsländern werden die Hunde von tierlieben Menschen gepflegt, geimpft, kastriert und nach Deutschland geschafft. Die Kosten dafür übernehmen fast immer entweder die Tierhelfer im Ausland oder die neuen Besitzer in Deutschland. Den Tierschutzorganisationen entstehen dabei fast keine Kosten, trotzdem werden oftmals Schutzgebühren in Höhe von 250 – 300 € verlangt. Ebenso wie viele Hunde aus den Massenzuchten sind die importierten Hunde häufig nicht sozialisiert und trotz der Gesundheitschecks krank. Ob man den Straßenhunden, die an ihre Umwelt perfekt angepasst sind, einen Gefallen tut, wenn man sie nach Deutschland in eine den Hunden völlig fremde Welt schafft, ist fraglich. Ohne Frage besteht in vielen südlichen und osteuropäischen Ländern Handlungsbedarf. Durch den Hundeimport werden allerdings die Probleme der Straßenhunde nicht geklärt. Der Deutsche Tierschutzbund unterstützt deshalb die hilfsbedürftigen Länder mit großangelegten Kastrationsprogrammen und regelmäßigen Spendenlieferungen an die ortsansässigen Tierheime. Die Bevölkerung wird über die Problematik aufgeklärt. Denn nur vor Ort kann Tierschutz wirkungsvoll betrieben werden und nur so kann das Elend der Straßenhunde nachhaltig verbessert werden. Januar 2012 |
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| • Heimatlose Katzen versorgen - aber richtig. Der Tierschutz rückt immer mehr ins Bewusstsein der Bevölkerung. Viele Menschen wissen um das Elend der wildlebenden Katzen und füttern diese. Leider ist es mit Futter allein nicht getan. Es gibt einige Regeln dabei zu beachten. Zum Einen darf in Wohngebieten nicht im Freien gefüttert werden (Bundesseuchenschutzgesetz). Es sollte mindestens eine Pergola vorhanden sein. Außerdem sollten die Katzen, die gefüttert werden, auch einmal von einem Tierarzt auf Tätowierung, Chip, Kastration und natürlich auf den Gesundheitszustand gecheckt werden. Katzen können Würmer, Giardien, Pilzsporen usw. übertragen. Die Kastration der Katzen ist enorm wichtig. Nur wenn die unkontrollierte Vermehrung der wilden Katzen verhindert wird, kann sich die Katzenproblematik auf Dauer lösen lassen. Die Kastrationskosten für wildlebende Hauskatzen werden übrigens von den meisten Gemeinden übernommen, um die Population der Katzen nicht noch weiter ansteigen zu lassen. Das Einfangen der Tiere ist sicher nicht immer einfach, weil solche Katzen oft scheu oder verwildert sind. Die meisten Tierschutzvereine verfügen aber über Lebendfallen, die dort ausgeliehen werden können. Auch manche Tierärzte verleihen Fallen. Taucht eine hungrige Katze auf, bitte erst in der Nachbarschaft nachfragen, ob sie jemandem gehört. Oftmals handelt es sich um Freigängerkatzen, die sich bei tierlieben Menschen eine Zwischenmahlzeit abholen. Ist das nicht der Fall, sollte die Katze möglichst zügig einem Tierarzt vorgestellt werden. Ist es eine sehr scheue Katze, wird sie nach der Kastration und dem Check wieder an die Futterstelle zurück gesetzt. Für solche scheuen Katzen wäre die Vermittlung eine Zumutung und eine große Einschränkung der Lebensqualität. Zutrauliche Katzen haben bzw. hatten meist einen Besitzer. Vielleicht sucht jemand ganz verzweifelt nach dem Tier. Ein Anruf bei umliegenden Tierschutzvereinen bringt Sicherheit. Ansonsten sollte über eine Vermittlung der Katze in gute Hände nachgedacht werden. Das Tierheim Chemnitz ist bei der Vermittlung zahmer Katzen behilflich. Januar 2012 |
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| • Informationen zu Listenhunden Wie in allen anderen Bundesländern existiert auch in Sachsen ein „Gesetz zum Schutze der Bevölkerung vor gefährlichen Hunden“ Sogenannte Listenhunderassen gelten laut Gesetz als potenziell gefährlich. Die Haltung dieser Rassen oder deren Mischlinge untereinander ist nur unter bestimmten Voraussetzungen gestattet. So muss der Halter seine Zuverlässigkeit, Sachkunde und artgerechte Haltung nachweisen. Für gefährliche Hunde besteht unter anderem grundsätzlicher Leinenzwang und Maulkorbpflicht, außerdem kann jede Gemeinde eine erhöhte Hundesteuer festlegen. Als potenziell gefährlich gelten in Sachsen folgende Rassen und deren Mischlinge untereinander ab einem Alter von 6 Monaten: • American Staffordshire Terrier • Pitbull Terrier • Bullterrier Da nicht davon ausgegangen werden kann, dass jeder Hund dieser Rassen gefährlich ist, besteht in Sachsen die Möglichkeit, durch einen Wesenstest die Ungefährlichkeit des Hundes zu beweisen. Wird durch den Gutachter die Ungefährlichkeit des Hundes nachgewiesen, gilt er als „normaler“ Hund und untersteht auch nicht mehr den Einschränkungen der Hundeverordnung. Januar 2012 |
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| • Tiere aus dem Ausland Viele Urlauber kehren aus dem Urlaub aus südlichen Ländern zurück. Viele haben die Straßenhunde in den Städten gesehen und überlegen nun, sich einen Hund oder eine Katze aus einem Urlaubsland zu holen. Unterstützt werden sie in ihrem Vorhaben durch Tierschutzorganisationen, die Hunde aus dem Ausland importieren und in Deutschland weitervermitteln. Man sollte sich sehr kritisch mit diesem Thema auseinandersetzen und sich genau informieren, wie man den Tieren in den südlichen Ländern effektiv helfen kann, zum Beispiel durch Kastrationsprogramme. Denken Sie daran, dass in den deutschen Tierheimen rund 150.000 Hunde auf ein neues Zuhause warten. Viele deutsche Tierheime sind überfüllt. Leider findet man in den Tierheimen kaum junge und niedliche Hunde. Daher werden immer mehr Hunde und Katzen aus südlichen und östlichen Ländern durch private Initiativen oder auch über die Zeitung angeboten. Es sind nicht nur Tierfreunde, die solche Hunde und Katzen vermitteln, sondern es sind leider auch sehr viele Geschäftemacher darunter. So kommen im Sommer ca. 40 Tiere am Tag nach Deutschland. Die Anzahl der ungeimpft eingeführten Tiere ist nicht unerheblich. Selbstverständlich gibt es auch verantwortungsvolle Vermittler und Tierschutzorganisationen. Die Hunde sind in ihrem Land Überlebenskünstler und haben sich ihr tägliches Futter durch Wühlen im Abfall, durch Jagen oder durch das Füttern der Urlauber besorgt. Der neue Hundehalter wird viel Liebe und Verständnis brauchen, um dem Hund Vertrauen zu geben. Oft sind die Hunde nicht stubenrein und es ist schwer, Ihnen das Jagen abzugewöhnen. Dazu kommt, dass die Hunde häufig kaum auf Menschen sozialisiert sind. Es ist fraglich, ob man diesen Hunden einen Gefallen tut, wenn man sie in Auffangstationen und später in Wohnungen einsperrt. Man sollte also bei der Übernahme eines Hundes darauf achten, dass der Hund gut sozialisiert ist und beim Anblick von Menschen nicht in Panik verfällt. Es ist ganz wichtig zu wissen, dass Hunde aus dem Ausland Krankheiten einschleppen können, wie zum Beispiel Leishmaniose oder Parvovirose. Viele dieser Krankheiten waren vor dem Hundeboom aus dem Süden in Mitteleuropa unbekannt und sind auch für den Menschen nicht ungefährlich. Wichtig ist, dass das Tier auf Krankheiten getestet wurde und der Test auch tatsächlich von diesem Tier stammt. Auf jeden Fall müssen bei der Übernahme eines Hundes aus dem Süden die finanziellen Mittel zur tierärztlichen Behandlung vorhanden sein. Häufig werden solche Importhunde Dauerpatienten. Es ist für ein Tier mit schlimmer Vergangenheit ganz besonders wichtig, dass es in der neuen Familie bleiben kann. Leider werden dennoch viele solcher Tiere früher oder später ins Tierheim abgeschoben, weil die Tierarztkosten zu hoch werden oder das Tier verhaltensauffällig geworden ist. Bevor Sie sich für einen Hund aus dem Ausland entscheiden, statten Sie Ihrem örtlichen Tierheim einen Besuch ab. Auch weniger niedliche Hunde haben ein schönes Leben verdient! Januar 2012 |
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| • Wildtierverbot im Zirkus: Schwarz-Gelb stimmt gegen das Votum der eigenen Bundesländer Obwohl der Bundesrat vor einigen Wochen mit Zustimmung der Unions- und FDP-geführten Länder für ein Verbot bestimmter wildlebender Arten im Zirkus gestimmt hatte, lehnte die Koalitionsfraktion in der Plenarsitzung am 15. Dezember 2011 einen gleichlautenden Antrag der SPD-Bundestagsfraktion ab. „Dieses Verhalten ist nicht zu verstehen, widersprüchlich, unsinnig und geht zu Lasten der Tiere“, so Heinz Paula (SPD). Die SPD-Bundestagsfraktion forderte die Bundesregierung in ihrem Antrag auf, eine Verordnung zu verabschieden, die das Halten bestimmter Arten wild lebender Tiere in Zirkussen verbietet. Dazu zählen unter anderem Affen, Elefanten, Großbären, Flusspferde, Nashörner und Giraffen. Das Halten solcher Tiere in Zirkussen ist tierschutzwidrig. Eine artgerechte Haltung ist nicht möglich. Einen großen Teil ihrer Zeit müssen die Tiere in Käfigen und Transportwagen verbringen, eine Unterbringung in ausreichend großen Gehegen ist nicht machbar. Bereits in der letzten Wahlperiode wurde ein entsprechender Antrag von der CDU/CSU abgelehnt. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert nun Ministerin Aigner auf, dem Druck von Bundesrat, Öffentlichkeit und Opposition nachzugeben. Quelle: SPD-Fraktion Januar 2012 |
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| • Nächste Gassigeherschulung am 24.03.2012 Die nächste Gassigeherschulung findet am 24.03.2012 im Tierschutzverein Chemnitz statt. Interessierte können sich zu den Öffnungszeiten im Tierheim Chemnitz für die Schulung anmelden. Nur nach erfolgter Schulung ist das regelmäßige Ausführen von Tierheimhunden möglich. Die Schulungsgebühr beträgt 12 €, dazu kommt noch der jährliche Beitrag für Gassigeher in Höhe von 12 €. Die Schulung findet nachmittags statt und setzt sich aus einem theoretischen sowie einem praktischen Teil zusammen. Weitere Informationen zum Gassigehen finden Sie auch in der Rubrik Hinweise für Gassigeher. Januar 2012 |
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| • Kaninchen in Gartensparte entsorgt Die Feiertage rücken näher und für manch einen der lang ersehnte Urlaub. Dass es immer noch Menschen gibt, denen plötzlich einfällt, dass das einst geliebte Haustier der Urlaubsplanung im Weg steht, müssen Tierheime immer wieder feststellen. Am 07.12.2011 war es mal wieder so weit. Ein Bürger brachte ein Zwergkaninchen ins Tierheim, dass er durch Zufall in der Regentonne seines Gartens gefunden hatte. Offenbar saß das Tier schon mehrere Tage bei Wind und Wetter in der Tonne, als Schutz vor der Kälte hatte das Kaninchen nur einen alten und völlig durchnässten Korb. Bei dem Zwergkaninchen handelt es sich um ein Böckchen, das nun im Tierheim auf ein neues Zuhause wartet. Dass Tiere gerade in der Weihnachts- und Urlaubszeit ausgesetzt werden, ist ein typisches Phänomen. Dabei ist es völlig unnötig. In Chemnitz gibt es mehrere Tierpensionen und private Haustiersitter, die gern die Urlaubsbetreuung übernehmen. Auch das Tierheim Chemnitz nimmt in Ausnahmefällen Pensionstiere an. Deshalb noch einmal der Appell an alle Tierhalter: machen Sie sich im Vorfeld Gedanken, was mit dem Haustier geschieht, wenn Sie sich nicht mehr um das Tier kümmern können oder wollen. Handeln Sie verantwortungsbewusst. Tiere sind Lebewesen wie wir, keine Sachen. Dezember 2011 |
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| • Nächste Gassigeherschulung am 07.01.2012 Die nächste Gassigeherschulung findet am 07.01.2012 im Tierschutzverein Chemnitz statt. Interessierte können sich zu den Öffnungszeiten im Tierheim Chemnitz für die Schulung anmelden. Nur nach erfolgter Schulung ist das regelmäßige Ausführen von Tierheimhunden möglich. Die Schulungsgebühr beträgt 12 €, dazu kommt noch der jährliche Beitrag für Gassigeher in Höhe von 12 €. Die Schulung findet nachmittags statt und setzt sich aus einem theoretischen sowie einem praktischen Teil zusammen. Dezember 2011 |
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• Die neuen Tierheimkalender sind da! |
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• Fachvortrag von Dr. Riedel und Lesung von Tiergeschichten
Ruhige und verträgliche Hunde können zur Veranstaltung gerne mitgebracht werden. |
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| • Ukraine: Tötungen von Straßenhunden vor Fußball-Europameisterschaft nicht akzeptabel Im Hinblick auf die Fußball-Europameisterschaft im Juni 2012 in der Ukraine und Polen befürchtet der Deutsche Tierschutzbund Massentötungen von Straßenhunden insbesondere in Kiew und den anderen Städten der Ukraine zur vermeintlichen Verschönerung des Stadtbildes. „Die einzig wirksame Methode heißt Fangen, Kastrieren, Freilassen, um die Zahl und das Elend von Straßenhunden und -katzen zu verringern. Würde man jetzt damit beginnen, ließen sich erste Erfolge im Juni nächsten Jahres erkennen. […] erklärt Wolfgang Apel, Ehrenpräsident des Deutschen Tierschutzbundes. Diese Methode der tiergerechten Populationskontrolle realisiert der Deutsche Tierschutzbund seit vielen Jahren in Odessa. Dort ist es in enger Zusammenarbeit mit der Stadt gelungen, ein international anerkanntes Tierschutz- und Kastrationszentrum, welches in der Ukraine Vorbildcharakter hat, aufzubauen. Hier werden die Tiere nach der Kastration wieder in ihr angestammtes Revier zurückgebracht oder an Privatpersonen vermittelt. „Fangen und Töten sind grausam und darüber hinaus völlig sinnlos", kritisiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes mögliche Massentötungen in dem Schreiben an Michel Platini. Durch diese verringert sich die Anzahl der Straßentiere nicht. Die Überlebenschance der Welpen, die auf der Straße zur Welt kommen, steigt, da diesen Tieren durch das Wegfangen bzw. Töten anderer Tiere mehr Futter zur Verfügung steht und sie dadurch frei gewordene Plätze besetzen können. Die Mehrheit der Abgeordneten des EU-Parlaments hat erst vor zwei Wochen einer Erklärung zur tierschutzkonformen Kontrolle der Hundepopulation in der Europäischen Union zugestimmt. Damit soll der hohen Population von Straßenhunden in vielen südlichen und östlichen Ländern Europas mit tierschutzkonformen Maßnahmen entgegengetreten werden. Der Deutsche Tierschutzbund wird zudem vor Ort alle Hebel gegen die geplante Tötungsaktion in Bewegung setzen. Quelle: Deutscher Tierschutzbund November 2011 |
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| • Verletzter Hund im Zeisigwald gefunden Am 05.11.2011 wurde ein verletzter Labradorwelpe im Tierheim abgegeben, nach Aussage des Finders hat er die kleine Hündin im Zeisigwald gefunden. Püppi, so wurde die Hündin genannt, lahmte auf der rechten Hinterhand und wurde dem Tierarzt vorgestellt. Die Diagnose: die rechte Hinterhand war gebrochen, das Bein musste in einer Spezialklinik in Dresden operiert werden, da es sich um einen sehr komplizierten Bruch handelte. Die Operation kostete das Tierheim rund 1000 €. Interessant ist die Tatsache, dass am gleichen Tag nicht nur die verletzte Fundhündin abgegeben wurde, sondern noch fünf weitere Labradorwelpen. Die Welpen stammen offensichtlich aus einem Wurf. Vermutlich wurde die kleine Hündin vermittelt und dann einfach ausgesetzt, als sie durch die Verletzung Kosten verursachte. Die anderen Welpen konnte der Besitzer nicht selbst vermitteln und schaffte sie daher ins Tierheim. Püppi wartet nun zusammen mit ihren Geschwistern auf ein neues Zuhause. November 2011 |
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| • Hund Rex nach 3 Jahren Tierheimaufenthalt erfolgreich vermittelt Rex, einer unserer Stamminsassen, konnte im Oktober diesen Jahres erfolgreich vermittelt werden! Rex wurde ursprünglich im Tierheim abgegeben, weil er aufgrund eines Umzugs nicht bei seiner Familie bleiben konnte. Obwohl er die Grundkommandos beherrschte und sich Menschen gegenüber auch freundlich benahm, wartete er reichlich 3 Jahre auf eine neue Familie. Im Tierheim präsentierte sich Rex sehr unvorteilhaft in seinem Zwinger, sodass sich kaum ein Interessent für den Schäferhundmischling fand. Rex lebt nun auf dem Dorf und kann ein großes Grundstück und festen Familienanschluss vorweisen. November 2011 |
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| • 15 Welpen warten im Tierheim auf ein neues Zuhause Im Tierheim Chemnitz warten derzeit 15 Welpen aus 2 Würfen auf ein neues Zuhause. Unter den Hundekindern befinden sich fünf Labrador-Mischlingswelpen sowie 10 kleinere Mischlingswelpen. Die Welpen können zu den Öffnungszeiten im Tierheim besichtigt werden. Alle Hunde werden geimpft, gechipt und entwurmt in verantwortungsvolle Hände abgegeben. Die Schutzgebühr beträgt 145 €. November 2011 |
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| • Igelhilfe – gewusst wie In dieser Jahreszeit melden sich imTierheim wieder verstärkt besorgte Tierschützer, die junge Igel gefunden haben und nun wissen möchten, ob und inwieweit man den Tieren helfen kann. Mit Beginn der kalten Jahreszeit sind Igel entgegen ihrer sonstigen Gewohnheit auch tagsüber aktiv, denn insbesondere die Jungtiere müssen sich für den bevorstehenden Winterschlaf noch einige Fettreserven anfressen. Das ist die Zeit, in der vermeintlich hilflose Jungigel der Natur entnommen werden, um sie über den Winter zu bringen. Zwar ist solche Hilfe sicherlich gut gemeint, aber aus Naturschutz- wie auch aus Tierschutzsicht eher umstritten. Nur 30% der „geretteten Tiere“ überleben den Winter und das folgende Frühjahr. Das liegt häufig daran, dass aufgenommene Igel oft ohnehin schon krank und geschwächt sind. Dazu kommt dann noch der enorme Stress, den die Tiere haben, wenn sie angefasst, in Kartons gesetzt und gegutachtet werden. Am besten hilft man den jungen Igeln, wenn man ihnen im Garten einen Unterschlupf gewährt. Das können Haufen aus Laub, Reisig, Holz, Heu oder Stroh sein. Darin kann sich der Igel sicher und ungestört zum Winterschlaf zurückziehen. Zufüttern kann man den Igel mit speziellem Igelfutter oder – noch einfacher – mit Katzennassfutter. Dazu stellt man frisches Wasser bereit. Auf keinen Fall sollte Milch angeboten werden, da diese von Igeln gar nicht gut vertragen wird. So mit Futter und Unterschlupf versorgt, können die Igel unbesorgt ihren Winterschlaf antreten und dem nächstenm Frühjahr entgegensehen. November 2011 |
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