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Sommer: 13 - 18 Uhr
Winter:    13 - 17 Uhr

Sa
13 - 16 Uhr

Mo/Mi/So/Feiertage
für Besucher geschlossen

Außerhalb dieser Zeiten ist
es den Mitarbeitern nur in Ausnahmefällen möglich, Führungen oder Vermittlung zu realisieren.

Kontakt

Tierheim Chemnitz
Pfarrhübel 80
09125 Chemnitz

Tel. 0371 / 52 12 555
Fax. 0371 / 54 30 237

tierheim-chemnitz@
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Aktuelle News

• Tag der Biodiversität

Am 22. Mai ist der Internationale Tag der Biodiversität, also der Artenvielfalt. Dass das Thema topaktuell ist, kann man immer wieder in den Nachrichten hören, vom Bienensterben, weniger Singvögeln und Monokulturen in der Landwirtschaft ist die Rede.

Hauptursache für den Rückgang der Artenvielfalt bei Tieren und
Pflanzen ist unser Umgang mit der Natur. Insbesondere die
industrielle Landwirtschaft schadet mehr, als sie nützt. Um hohe
Erträge zu erwirtschaften, werden Äcker massiv gedüngt, Unkräuter
werden mit Pestiziden bekämpft. Durch die Düngung gelangen immer
wieder Gifte ins Grundwasser und durch die Pflanzen- und
Insektenvernichtungsmittel werden Wildkräuter systematisch
ausgerottet. Dadurch finden aber auch viele Insekten keine Nahrung
mehr. Fehlen die Insekten, fehlen bald auch die Vögel, die sich von
Insekten ernähren. Bereits 1962 hat Rachel Carsons in ihrem Buch
„Der stille Frühling“ auf diese Entwicklung aufmerksam gemacht.
Heute sind wir nahe am stillen Frühling dran. Es gibt in der Tat
deutlich weniger Vögel als noch vor 20 Jahren und auch die Insekten
sind massiv zurückgegangen. Mitarbeiter des Entomologischen
Vereins Krefeld sammeln an rund 90 verschiedenen Stellen Insekten.
Zwischen 1989 und 2014 ist die Zahl der gesammelten Insekten um 82% zurückgegangen, Tendenz weiter sinkend. Dieser große Insektenschwund macht sich aber nicht nur bei den Vögeln bemerkbar, die keine Nahrung mehr finden. Auch den Menschen wird die intensive Landwirtschaft auf die Füße fallen, denn wer soll die Pflanzen bestäuben, wenn keine Insekten mehr da sind? Wir sägen uns sozusagen selbst den Ast ab, auf dem wir sitzen. Wir sind von den Tieren, ganz besonders von vielen Insekten, viel abhängiger, als sich die meisten Menschen klarmachen. Eine Alternative ist die biologische Landwirtschaft. Auch diese ist nicht ohne Fehler, arbeitet aber wesentlich umweltfreundlicher als die konventionelle Landwirtschaft. In der Bio-Landwirtschaft sind Pestizide verboten, Unkräuter werden mechanisch entfernt - oder einfach stehengelassen. Auf Bio-Äckern finden Insekten und Vögel genug Nahrung. Durch eine durchdachte Fruchtfolge muss auch weit weniger gedüngt werden und das Grundwasser wird nicht belastet. Bio-Produkte haben natürlich ihren Preis. Würde man aber die Kosten für Umweltverschmutzung, Grundwasserverseuchung, Artensterben und weite Transportwege auf den Preis der konventionell hergestellten Lebensmittel aufrechnen, kämen diese Lebensmittel sehr viel teurer als Bio-Produkte. Jeder von uns hat es in der Hand, durch sein Kaufverhalten etwas für die Umwelt zu tun. Darüber nachzudenken, was hinter billigen Lebensmitteln steckt, lohnt sich auf jeden Fall.

Mai 2016
 

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